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KIT.kompakt - monatliche Pressenachrichten (Ausgabe 03/2026)
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Mustermann,
heute erhalten Sie die aktuelle Ausgabe der monatlichen Pressenachrichten aus dem Karlsruher Institut für Technologie. Wir wollen Sie in kompakter Form über spannende Forschungsthemen informieren und freuen uns, wenn passende Nachrichten für Ihre redaktionelle Berichterstattung dabei sind. Gerne vermitteln wir Ihnen für weitere Informationen auch passende Ansprechpersonen. Über einen Beleg Ihrer Berichterstattung freuen wir uns.
Freundliche Grüße
Ihr Presseservice des KIT
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Profifußball: Coaching-Perspektive erweitert Krisenmodelle
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Jedes Fußballteam durchläuft schwierige Phasen. Um solche Krisen besser bewältigen oder sogar vermeiden zu können, ist es wichtig, die zugrundeliegenden Prozesse zu verstehen. Forschende des KIT haben deshalb erstmals die Perspektive von Trainerinnen und Trainern analysiert und bieten damit einen differenzierten Einblick in Druck- und Erwartungshaltungen im Profisport.
„Performance-Krisen im Profifußball entstehen nicht durch einzelne Ereignisse, sondern durch latente Schwächen, Auslöser und selbstverstärkende Eskalationszyklen“, betont Hauptautor Constantin Rausch vom Institut für Sport und Sportwissenschaft des KIT. Unauffällige Schwächen wie Uneinigkeiten im Verein und im Team, die in Zeiten des Erfolgs kaum auffallen, tragen in unsicheren Phasen erheblich zur Eskalation bei. Das komplexe Zusammenspiel externer, organisatorischer und mannschaftsorientierter Faktoren haben die Forschenden zuvor hauptsächlich aus der Spielerperspektive untersucht – nun haben sie zwölf Trainer aus dem professionellen Männerfußball interviewt. „Trainerinnen und Trainer bieten einen einzigartigen Zugang zu Krisenprozessen im Profifußball – insbesondere auf Organisationsebene“, so Rausch. „Sie agieren als Puffer für medialen Druck und interne Erwartungen, die Krisen verstärken können.“ Mit dieser neuen, systemischen Perspektive erweitern die Forschenden bisherige Krisenmodelle insbesondere durch die Problematik verschiedener Wahrnehmungen und deren Beitrag zu eskalierenden Krisendynamiken.(lla)
Weitere Informationen:
journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0343985
Bildunterschrift: Erfolg entsteht nicht nur auf dem Platz, sondern durch Teamdynamik, Organisation und Erwartungsmanagement. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)
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Medikamentenentwicklung: Neue Spezialfolie für Wirkstofftests
Eine am KIT erarbeitete Methode könnte Wirkstofftests verlässlicher machen, die Entwicklung von Medikamenten beschleunigen und Tierversuche ersetzen. Grundlage sind dreidimensionale Zellkultursysteme, welche die Bedingungen im menschlichen Körper besser widerspiegeln als in Petrischalen gezüchtete Kulturen. Die Forschenden nutzten dazu eine eigens entwickelte sauerstoffsensitive Folie. Ihre Ergebnisse präsentieren sie im Fachjournal Organoids.
„Mit unserer Sensorfolie können wir den Sauerstoffgehalt an jedem Punkt in der direkten Mikroumgebung der Zellen optisch bestimmen“, sagt Professor Eric Gottwald vom Institut für Funktionelle Grenzflächen des KIT. „Das ist relevant, weil Standardzellkulturen mit rund 18,6 Prozent Sauerstoff deutlich über den Werten im menschlichen Körper liegen. Das kann Stoffwechselprozesse im Labor verfälschen. Dank der präzisen Messung können wir den Sauerstoffgehalt gezielt so einstellen, dass die Stoffwechselprozesse in der Kultur einem echten Gewebe deutlich näherkommen.“ Die Forschenden sehen ihr System als Baustein der präklinischen Wirkstoffentwicklung. In ihrem Kultursystem passen auf einen Quadratzentimeter Folie bis zu 600 Mulden, in denen sich Zellen zu den gewünschten runden Aggregaten formen. So lassen sich viele Proben parallel untersuchen. Die Sauerstoffmessung ermöglicht nun auch die Erfassung sogenannter „Off-Target-Effekte“ von Medikamentenkandidaten. „Wir haben das System für die Charakterisierung von Cytostatika zur Krebstherapie verwendet und herausgefunden, dass diese bereits in niedrigen Konzentrationen die Zellatmung beeinflussen können“, so Gottwald. Diese Erkenntnis könnte helfen, Dosierungen zu optimieren und Nebenwirkungen zu reduzieren. (cka)
Weitere Informationen:
mdpi.com/2674-1172/5/1/5
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Infrastruktur: KIT startet Projekt zur blau-grünen Campusentwicklung
Angesichts zunehmender Hitzeperioden, Starkregenereignisse und des Verlusts biologischer Vielfalt gewinnen blau-grüne Infrastrukturen (BGI) in Städten und auf großen Liegenschaften an Bedeutung. Sie verbinden Grünflächen, Bäume und Begrünungssysteme mit einem nachhaltigen Wassermanagement – etwa durch Entsiegelung, Regenrückhalt oder Versickerung. Vor diesem Hintergrund hat das KIT im Januar das Projekt „Weiterentwicklung der Blau-Grünen Infrastruktur am KIT“ gestartet. In Anknüpfung an das im Herbst 2025 abgeschlossene Basisprojekt Nachhaltigkeit soll daraus bis Ende 2026 ein Leitfaden für eine klimaresiliente und ökologisch ausgerichtete Entwicklung der Campusse Nord, Süd und Ost hervorgehen.
Charakteristisch für das Projekt ist die enge Zusammenarbeit von zentraler Administration, technischer Infrastruktur und Wissenschaft. Die KIT-Institute für Geographie und Geoökologie, Pflanzenwissenschaften sowie Wasser und Umwelt sind ebenso mit im Boot wie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung als externer Partner. „Wir bündeln Kompetenzen aus Planung, Betrieb und Forschung. Diese Konstellation ermöglicht es uns, wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in umsetzbare Konzepte für unsere Standorte zu überführen – mit Strahlkraft weit über das KIT hinaus“, sagt Projektleiter Andreas Filusch-Kreuzer von der Abteilung Planen und Bauen des KIT. Kernthemen der Projektarbeit sind die Entsiegelung geeigneter Flächen, die Einrichtung von Retentionssystemen wie Regenwasserspeicher und Versickerungsanlagen sowie Dach- und Fassadenbegrünungen. (jha)
Weitere Informationen:
kit.edu/kit/pi_2025_068_nachhaltigkeit-im-gesamten-kit-voranbringen.php
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Neue Ausgabe von lookKIT: Transfer
Ein wesentlicher Teil der Forschung am KIT ist der Technologietransfer: Durch Pilotprojekte, Partnerschaften und Innovationsplattformen gelangen Forschungsergebnisse in industrielle Anwendungen. Die neue Ausgabe von lookKIT stellt Forschende vor, die den Technologietransfer leben, und zeigt, an welchen innovativen Lösungen sie für die Herausforderungen unserer Zeit arbeiten. Dazu gehören Hochleistungsbauteile aus dem 3D-Drucker, zentrale Komponenten für Kernfusionsreaktoren oder Technologien für leistungsfähigere Batterien. Außerdem porträtiert die Ausgabe Orte des Austauschs von Wissenschaft und Wirtschaft am KIT – darunter die KIT-Gründerschmiede und der KIT Business Club.
Zur aktuellen Ausgabe von lookKIT
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Digitale Technologien und Barrierefreiheit: „Ich möchte einerseits die Bedürfnisse verstehen, die Menschen mit Blick auf digitale Technologien haben, und andererseits diese Technologien an die unterschiedlichen Bedürfnisse anpassen“, sagt Professorin Kathrin Gerling vom Institut für Anthropomatik und Robotik des KIT. Ihr Ziel ist es, den Zugang zu Technologien wie Virtual Reality oder tragbaren Systemen zu verbessern, sie verständlich zu machen und im Einklang mit gesellschaftlichen Werten zu gestalten. Damit soll ihre Forschung die Lebensqualität in der Breite der Bevölkerung verbessern: in den Bereichen Schule, Bildung und Beruf über Freizeit und Sport bis hin zu Kultur und Gesundheit. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Personen mit Behinderungen. (ase)
Weitere Informationen:
km.kit.edu/expertinnen-und-experten-des-kit_gerling.php
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Energiewende schnell und pragmatisch umsetzen: Mit diesem Thema beschäftigt sich RAZO Energy, ein Start-up des KIT. Die Gründer Willy Kästner, Max Schuetze und Kai Dinghofer entwickeln intelligente Software, welche die Flexibilität von Geräten wie E-Autos, Wärmepumpen und Batteriespeichern nutzt, um erneuerbare Energien effizienter einzusetzen. Unterstützt durch die KIT-Gründerschmiede und eine EXIST-Gründerförderung am KIT arbeiten sie daran, Millionen von Energiespeichern smarter zu nutzen. Sie wollen so bisher ungenutztes Potenzial im Energiesystem erschließen und Netze entlasten. (sas)
RAZO Energy im Gespräch mit der KIT-Gründerschmiede:
kit-gruenderschmiede.de/gruendung-des-monats-razo-energy/
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Aktuelle Presseinformationen
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Donnerstag, 26. März 2026, 18:00 Uhr, Karlsruhe
Podiumsdiskussion: „Kreislaufwirtschaft: Wunschdenken oder Zukunft der Wertschöpfung?“
Warum gelingt es bislang nicht, Produkte so zu gestalten und zu nutzen, dass Reparierbarkeit, längere Lebenszyklen und datenbasierte Services zum Standard werden? Wie kann regionale Zirkularität gestärkt werden, um Importe zu verringern? Und welche Rolle spielen politische Rahmenbedingungen? Diese und weitere Fragen behandelt die Podiumsdiskussion der Frühlingsakademie der Nachhaltigkeit. Vertreten ist unter anderem Professor Sven Matthiesen vom Institut für Produktentwicklung des KIT. Das Studium Generale. Forum Wissenschaft und Gesellschaft (FORUM) des KIT richtet die Veranstaltung aus. Ort: Atrium im InformatiKOM am Campus Süd des KIT, Gebäude 50.19., Adenauerring 12, 76131 Karlsruhe.
kit.edu/kit/veranstaltungskalender.php/event/60261
Save the Date: Montag, 20. April, bis Freitag, 24. April 2026, Hannover
Hannover Messe 2026
Auf der Hannover Messe präsentiert das KIT wieder ausgewählte Highlights aus der Technologieentwicklung. Am Zentralstand (Halle 11) steht das Thema Fusionsenergie im Mittelpunkt. Ergänzend zeigt das KIT Exponate zu innovativen Verfahren der additiven Fertigung, zu aktuellen Entwicklungen in der Wasserstofftechnik sowie zu neuen Ansätzen zur Elektrifizierung chemischer Prozesse. Ort: Messegelände, Hermes Allee, 30521 Hannover.
km.kit.edu/hannovermesse2026.php
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Im Dialog mit der Gesellschaft entwickelt das KIT Lösungen für große Herausforderungen – von Klimawandel, Energiewende und nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen bis hin zu Künstlicher Intelligenz, technologischer Souveränität und demografischem Wandel. Als Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft vereint das KIT wissenschaftliche Exzellenz vom Erkenntnisgewinn bis zur Anwendungsorientierung unter einem Dach – und ist damit in einer einzigartigen Position, diese Transformation voranzutreiben. Damit bietet das KIT als Exzellenzuniversität seinen mehr als 10 000 Mitarbeitenden sowie seinen 22 800 Studierenden herausragende Möglichkeiten, eine nachhaltige und resiliente Zukunft zu gestalten. KIT – Science for Impact.
Kontakt:
Christian Könemann
Pressesprecher
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Kommunikation und Marketing (KM)
Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe
Tel.: +49 721 608-41190
E-Mail: christian.koenemann@kit.edu
Datenschutz
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