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| Ausgabe 20/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 20/2011Newsletter für Journalisten Unsere ThemenStammbaum retinaler Zellen enträtselt Untersuchungen von Karlsruher und Heidelberger Biologen am Modellorganismus des Medaka-Fisches belegen Bedeutung von Stammzellen für Zelltypen
Partizipation für alle? Globalisierung und soziale Bewegungen. Vortrag von Professor Roland Roth am Donnerstag, 12. Januar 2012, ab 18.00 Uhr im NTI-Hörsaal auf dem KIT-Campus Süd. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Colloquium Fundamentale des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK). Weitere Infos |
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| Ausgabe 19/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 19/2011Newsletter für Journalisten Unsere Themen
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| Ausgabe 18/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 18/2011Newsletter für Journalisten Unsere ThemenIm Wein liegt die Wahrheit – leichtere Analyse der Traubenqualität EU-Projekt PREMIVM soll Europas Trauben wettbewerbsfähiger machen Projekt PeerEnergyCloud entwickelt Lösungen zur Nutzung von erneuerbaren Energien
9. NanoVision am KIT. Die Veranstaltung am Montag, 21. November und Dienstag, 22. November beleuchtet „Phänomene auf der Nanoskala und deren Wirkungen auf Funktionen von neuen Werkstoffen und Produkten”. Veranstaltungsort ist das Institut für Nanotechnologie, Gebäude 640, KIT-Campus Nord. Anmeldung bis Mittwoch, 16. November, unter www.nanomat.de. ________________________________________ |
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| Ausgabe 17/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 17/2011
Newsletter für Journalisten
UNSERE THEMEN1. Vom Umgang mit Zukunftstechnologien in Europa EPTA-Konferenz 2011 in Berlin
2. Schutz der Privatsphäre im Internet Der Informatiker Professor Alexander Pretschner ist am neuen Projekt „Internet Privacy“ beteiligt
3. Herausforderung Elektromobilität Herbsttagung des wbk beleuchtet die produktionstechnische Seite
4. Wie beeinflusst der Klimawandel den Bausektor? Süddeutsches Klimabüro am KIT richtet internationale Konferenz „Climate and Construction“ aus
5. Auszeichnung für Professor Gleiter Indian Institute of Metals ernennt den Nano-Pionier zum Ehrenmitglied
6. Alchemie um Gold und Silber Bei den Science Days in Rust darf experimentiert werden
7. Preis für „Research to Business Live“ Produktideen und Businessplan für Technologie zur Meerwasserentsalzung
8. Expertentreffen der Deutschen Gesellschaft für Robotik DGR-Tage 2011 stellen Robotik, künstliche Intelligenz und Kognitionswissenschaften in den Fokus ________________________________________
1. Vom Umgang mit Zukunftstechnologien in Europa Um „Hope-, Hype- und Fear-Technologien – die Rolle von Wissenschaft und Politik“ geht es auf der diesjährigen Konferenz des Netzwerks „European Parliamentary Technology Assessment“ (EPTA) am 20. Oktober 2011 im Deutschen Bundestag. Die Attribute „hope“, „hype“ und „fear“ beziehen sich auf eine Gruppe unterschiedlicher Technologien, denen das Potenzial zur Lösung globaler Probleme zugeschrieben wird (hope). Häufig sind damit weitreichende Zukunftsvisionen und übersteigerte Erwartungen verbunden (hype); ihre unabsehbaren und schwer kontrollierbaren Folgen wecken mehr oder weniger begründete Befürchtungen (fear). Die EPTA-Konferenz behandelt exemplarisch drei Bereiche: Nanotechnologie, Internet und Cyberdemokratie sowie Geo- und Klimaengineering. Dabei liegt der Fokus auf dem politisch-strategischen Umgang in Europa. Das vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT betriebene Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) hat 2011 die Präsidentschaft von EPTA gemeinsam mit dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags inne. Informationen unter http://www.tab-beim-bundestag.de/de/aktuelles/20110712.html
2. Schutz der Privatsphäre im Internet Sorgen um die Sicherheit neuer Internetdienste einerseits, sorglos verbreitete persönliche Daten andererseits – beides gehört zum virtuellen Alltag. Mit dem Spannungsverhältnis zwischen dem Bedürfnis nach Sicherheit und dem Wunsch nach Offenheit befasst sich das neue Projekt „Internet Privacy – Eine Kultur der Privatsphäre und des Vertrauens im Internet“.In dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Ethik, Soziologie, Recht, Wirtschaft und Technik mit Unternehmen zusammen. Professor Alexander Pretschner, Leiter der Forschungsgruppe „Zertifizierbare Vertrauenswürdige Informatiksysteme“ an der Informatikfakultät des KIT, gehört der Projektgruppe an und befasst sich derzeit vor allem mit technischen Rahmenbedingungen, Risiken und Systemanforderungen. Ziel des interdisziplinären Projekts ist, Vorschläge für soziale Regeln und Normen, technische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie exemplarische technische Lösungen zu erarbeiten. Sie sollen zeigen, wie sich ein adäquates Maß an Privatheit in verschiedenen Nutzungsbereichen des Internets einschätzen und durchsetzen lässt.
Informationen unter www.acatech.de/?id=1728
3. Herausforderung Elektromobilität In der Mobilität steht ein Wandel hin zu vollelektrischen Fahrzeugen und den dafür erforderlichen Energiespeichern bevor. Die entsprechenden Produktionsprozesse befinden sich jedoch noch in der Entwicklung. Dieser Thematik widmet sich die diesjährige Herbsttagung des wbk Institut für Produktionstechnik unter dem Titel „Produktionstechnische Herausforderungen der Elektromobilität“ am Donnerstag, 27. Oktober 2011, im AVG-Gebäude am KIT-Campus Süd. Noch sind die Kosten von elektrischen Fahrzeugen nicht konkurrenzfähig. Die Produktionstechnik kann vor allem bei Speichertechnologien und Antriebssystemen durch innovative, modulare und qualitätsfähige Verfahren und Anlagen entscheidend zur Kostensenkung beitragen. Daher beleuchtet die Herbsttagung des wbk die Herausforderungen, vor welche die Elektromobilität die Automobilindustrie stellt, aus produktionstechnischer Sicht. Sie verbindet Beiträge aus Wissenschaft und Praxis und bietet eine Plattform für den Dialog zwischen Entscheidern aus Forschung, Industrie und Dienstleistungen.
Informationen unter www.herbsttagung.de
4. Wie beeinflusst der Klimawandel den Bausektor? Klima und Klimawandel wirken sich in vielfältiger Weise auf das Bauwesen aus. Mit diesen Einflüssen befasst sich die internationale Konferenz „Climate and Constructions“, die das Süddeutsche Klimabüro am KIT am 24. und 25. Oktober 2011 im Hotel Der Blaue Reiter (Karlsruhe-Durlach, Amalienbadstraße 16) organisiert. Die Konferenz führt verschiedene Disziplinen des Bausektors wie Bauwissenschaften, Bauchemie, Stadtklima, Materialwissenschaft und Konstruktionstechnologie zu einem intensiven Dialog zusammen. Verschiedene Workshops thematisieren nachhaltiges Bauen in Bezug auf Technologie, Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei geht es unter anderem um moderne Werkstoffe, die veränderten klimatischen Bedingungen gerecht werden, um die Rolle von Naturräumen in der Stadt, um Anpassung versus Vermeidung und um die Akzeptanz nachhaltigen Bauens in der Gesellschaft.
Weitere Infos unter www.sueddeutsches-klimabuero.de/cac
5. Auszeichnung für Professor Gleiter Für seine bedeutenden Beiträge zur Metallforschung ernennt das Indian Institute of Metals (IIM) den Physiker und Materialwissenschaftler Professor Herbert Gleiter zum Ehrenmitglied. Der KIT-Wissenschaftler wird die Auszeichnung Mitte November dieses Jahres bei der Jahrestagung des IIM in Hyderabad entgegennehmen. Herbert Gleiter gilt als Pionier der Nanowissenschaften, besonders der Nanomaterialien; er ist Mitbegründer und früherer Direktor sowohl des Instituts für Neue Materialien der Universität Saarbrücken als auch des Instituts für Nanotechnologie (INT) des KIT und hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Unter anderem wurde er zum Mitglied aller Nationalakademien Indiens gewählt. Im IIM, das 34 ausländische Ehrenmitglieder hat, ist Professor Gleiter derzeit das einzige Ehrenmitglied aus Deutschland. 1946 in Kalkutta gegründet, besitzt das IIM heute Zweigstellen in fast allen wichtigen indischen Städten. Der Berufsorganisation, die das gesamte Spektrum der Materialwissenschaft und des Ingenieurwesens im Metallbereich abdeckt, gehören Wissenschaftler und Ingenieure aus Universitäten, Forschungseinrichtungen, Industrie und Verwaltung an.
6. Alchemie um Gold und Silber Experimentieren, diskutieren und Neues entdecken können alle Interessierten, vor allem Schülerinnen und Schüler sämtlicher Schularten und Altersstufen ab neun Jahren, bei den diesjährigen „Science Days“ am 13. bis 15. Oktober 2011 im Europa-Park Rust. Jeweils von 9 bis 17 Uhr gibt es über 90 Angebote aus Naturwissenschaft und Technik mit Schwerpunkt Chemie; Experten aus Forschung und Lehre stehen für Fragen bereit. Das KIT ist mit einem Stand zur Alchemie um Gold und Silber vertreten: Wie einst die Alchemisten können Besucher Silber „herstellen“ und damit Reagenzgläser verspiegeln. Sie dürfen Cents vergolden und weitere Experimente rund um ungewöhnliche Erscheinungen machen. Der 13. und der 14. Oktober der Science Days sind vor allem Schulklassen vorbehalten; eine Anmeldung ist erforderlich. Der 15. Oktober steht allen Besuchern ohne Anmeldung offen.
Informationen unter www.science-days.de
7. Preis für „Research to Business Live” Beim Entrepreneurship-Wochenende „STARTup Live RhineValley“ in Karlsruhe haben acht Studierende die Jury mit dem Pilotprojekt „Research to Business Live“ des KIT überzeugt. Aufgabe war, innerhalb von drei Tagen eine Verwertungsstrategie und Geschäftsmodelle für eine wissenschaftliche Entwicklung aus dem KIT zu entwickeln. Das Team erarbeitete Produktideen und einen Businessplan für eine Technologie zur energiesparenden Meerwasserentsalzung vom Lehrstuhl für Polymere Materialien am Institut für Technische Chemie und Polymerchemie des KIT. Für ihr gelungenes Konzept erhielten die Studierenden den „Special Award Energy“ vom europäischen Konsortium KIC InnoEnergy. „Research to Business Live“ ist ein gemeinsames Projekt des KIT, des Gründernetzwerks CyberForum und der studentischen Hochschulgruppe PionierGarage. Ziel der drei Partner ist, in einem Zusammenschluss von Forschern, Studierenden und erfahrenen Unternehmern die Lücke zum Markt zu schließen. Die Studierenden-Teams spielen in Kurzzeit einen möglichen Vermarktungsprozess an einem ausgewählten Technologieangebot des KIT durch. Während des von der PionierGarage ausgerichteten Gründerwochenendes standen den Teilnehmern KIT-Mitarbeiter und erfahrene Unternehmer als Mentoren zur Seite.
8. Expertentreffen der Deutschen Gesellschaft für Robotik Erfahrungsaustausch, Kooperation und Dialog stehen im Fokus des Treffens der deutschen Robotik-Community am 12. und 13. Oktober 2011 am KIT. Die DGR-Tage 2011 finden zum ersten Mal statt und bringen führende Wissenschaftler auf den Gebieten der Robotik, der künstlichen Intelligenz und der Kognitionswissenschaft zusammen. Im Zentrum der Veranstaltung stehen Vorträge renommierter Wissenschaftler aus Forschung und Industrie. Hochkarätig besetzt ist auch die Keynote Lecture mit Professor Gerhard Hirzinger, dem Leiter des Robotik und Mechatronik-Zentrums am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). „Ziel der DGR-Tage ist die Bildung einer sichtbaren, interdisziplinären deutschen Robotik-Community“, erklärt Dr. Tamim Asfour, Leiter der Forschungsgruppe „Humanoide Robotik“ am KIT und Vorstandsmitglied bei der DGR. „In Deutschland gibt es exzellente Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf dem Gebiet der Robotik. Nachholbedarf besteht aber noch, was deren Sichtbarkeit und die Vernetzung miteinander angeht“, so Asfour weiter. Durch die DGR-Tage wolle man insbesondere Nachwuchswissenschaftler näher zusammenbringen und zum Dialog motivieren.
Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung unter: http://his.anthropomatik.kit.edu/DGRTage2011/ Medienvertreter sind herzlich willkommen und können sich bei Christine Brand per E-Mail unter sekrdill@anthropomatik.kit.edu oder telefonisch unter 0721/608-48430 anmelden. ________________________________________ Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck. |
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| Ausgabe 16/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 16/2011
Newsletter für Journalisten
UNSERE THEMEN
1. Internationale Konferenz über Ursachen und Folgen des Klimawandels Wissenschaftler diskutieren bei der „iLeaps Conference“ in Garmisch-Partenkirchen aktuelle Forschungsergebnisse – Pressekonferenz am 19.9.2011
2. Hochbegabte stellen Ergebnisse vor Schülerinnen und Schüler forschen in den MINT-Fächern – die Ergebnisse präsentieren sie am 23.9.2011 am KIT
3. Konferenz zu neuen Entwicklungen in der Navigationstechnik Bei der Tagung vom 20.9.-21.9.2011 in Karlsruhe ist der international führende Experte in der Präzisionsnavigation, Prof. Vladimir Peshekonov, zu Gast
Gründung des 18. Alumniclubs weltweit in Lima, Peru – Förderung von neuen Alumni-Expertenseminaren in Lateinamerika
6. Saisonauftakt in neuer Heimat Karlsruher Basketballmannschaft GEQUOS trainiert unter dem Dach des KIT SC – Zum Saisonauftakt am 25.9. spielen sie in Halle 1 des KIT-Sportinstituts
7. Erfahrungsaustausch von Chemikern und Ingenieuren DVGW-Tagung vom 22.9.-23.9.2011 rund um das Thema Gas in Karlsruhe – Prof. Thomas Kolb referiert über Energieforschung am KIT
8. Blinder Höhlenfisch schaut nicht auf die biologische Uhr Studie unter Beteiligung von KIT-Forschern zeigt: Manche Fische stellen oder nutzen ihre innere Uhr nicht mehr
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1. Internationale Konferenz über Ursachen und Folgen des Klimawandels Fossile Brennstoffe sind die Hauptquelle der vom Menschen verursachten Treibhausgase. Aber Veränderungen der Landoberfläche, etwa durch intensive landwirtschaftliche Nutzung oder das Roden von Wäldern, stellen mit Platz Zwei eine nicht unerhebliche Quelle von klimarelevanten Treibhausgasen dar. Dabei spielen alle Komponenten von Landökosystemen eine Rolle: So beeinflussen z.B. Bodenart und -feuchte die Bodentemperatur und dadurch eine veränderte Emission von biologisch produzierten Treibhausgasen, auch die Artenvielfalt im Waldbestand wirkt sich auf die globale Kohlendioxid-(CO2-)Bilanz aus. Die Wechselwirkungen zwischen Landökosystemen und Atmosphäre stehen im Mittelpunkt der „iLEAP Science Conference 2011“, die das Institut für Meteorologie und Klimaforschung des KIT in Zusammenarbeit mit iLEAPS-IPO, Helsinki, Finnland vom 18. bis 23. September 2011 in Garmisch-Partenkirchen veranstaltet. 400 Wissenschaftler aus allen Kontinenten diskutieren aktuelle Forschungsergebnisse zu Ursachen und Folgen des globalen Klimawandels. In einer Pressekonferenz am Montag, den 19. September, um 13:30 Uhr im Kongresszentrum in Garmisch-Partenkirchen werden führende Wissenschaftler ihre Themen und Ergebnisse den Medienvertretern vorstellen.
Anmeldungen zur Pressekonferenz per E-Mail bei elija.bleher@kit.edu oder am 19. September im Tagungsbüro.
Nähere Informationen zur Konferenz: http://ileaps.org/multisites/Science_Conference_2011/ http://www.ileaps.org/phocadownload/SC201/SC2011%20press%20release%20080911_NB.pdf2. Hochbegabte stellen Ergebnisse vor Trojanische Peptoide, Genetischer Barcode, Farbstofflaser, Stressmessung – vielfältig waren die Themen, die hochbegabte Schülerinnen und Schüler seit Herbst 2010 in Projekten am KIT bearbeitet haben. Grundlage ist eine Kooperation des KIT mit dem Hector-Seminar, einer Initiative zur Förderung junger Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Ihre Ergebnisse stellen sie am Freitag, 23. September, von 18.00 bis circa 21.00 Uhr, im Lehmann-Hörsaal (Engesserstraße 7, Gebäude 30.22) am Campus Süd des KIT vor. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Arbeiten in zwei parallel laufenden Vortragsblöcken, danach diskutieren sie mit dem Publikum.
3. Konferenz zu neuen Entwicklungen in der Navigationstechnik Die neusten Entwicklungen im Bereich der Navigationstechnik stehen im Mittelpunkt der internationalen Konferenz „Inertial Sensors and Systems“, die unter der Leitung von Professor Gert Trommer vom Institut für Theoretische Elektrotechnik und Systemoptimierung (ITE) von Dienstag, 20.9. bis Mittwoch, 21.9.2011 im Gartensaal des Karlsruher Schlosses stattfindet. Neben internationalen Experten der Gyro-Technologie ist in diesem Jahr Professor Vladimir Peshekhonov, der führende russische Experte in der Präzisionsnavigation, mit einer Delegation aus St. Petersburg zu Gast. Peshekhonov gilt gleichzeitig als Pionier der russischen U-Boot-Navigation. Die Konferenz bietet den Experten die Möglichkeit, Kontakte zur Industrie sowie zu Forschungsinstituten zu knüpfen.Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung unter: http://www.ite.kit.edu/GYRO/ und unter gyro@ite.kit.edu.
Das KIT-Alumninetzwerk war erneut erfolgreich im Antrag um eine Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für Alumni-Expertenseminare in Lateinamerika: Mit der Förderung setzt sich in diesem Jahr die Seminarreihe „Erneuerbare Energien“ für ehemalige KIT-Studierende fort, die bereits seit einigen Jahren erfolgreich in Santiago de Chile läuft. Die Seminare bieten den ehemaligen Studierenden die Möglichkeit, Fachwissen zu erwerben, Kontakte in Wirtschaft und Wissenschaft zu knüpfen und sich länderübergreifend auszutauschen. Außerdem startet der 2009 gegründete argentinische Alumniclub die auf zwei Jahre angelegte Reihe „Erneuerbare Energien in Südamerika und Europa“ in Córdoba, Argentinien. Bei einer Lateinamerika-Reise hat KIT-Präsident Horst Hippler in Lima, Peru, den 18. KIT-Alumniclub weltweit eröffnet. Der Club ist ein Ehemaligennetzwerk von KIT-Alumni in Peru, die in Lima und Umgebung ehrenamtlich als Botschafter für das KIT arbeiten. Der Alumniclub in Peru ist der sechste in Lateinamerika nach Mexiko, Chile, Brasilien, Ecuador und Argentinien.
5. Saisonauftakt in neuer Heimat Zwei spannende Karlsruher Basketball-Projekte haben sich in diesem Sommer unter dem Dach des KIT SC zu den KIT SC GEQUOS zusammengeschlossen. Die Regionalliga-Mannschaft, die in der vergangenen Saison sogar fast den Sprung in die ProB – die dritte Liga – geschafft hätte, bereitet sich bereits seit einigen Wochen in den Hallen des Instituts für Sport und Sportwissenschaft auf dem Campus Süd auf die kommende Saison vor.Beim KIT SC sieht man dem neuen Aufgabenbereich freudig entgegen. „Mit dieser Kooperation hält der Leistungssport in unserem Verein Einzug. Wir stehen dieser Entwicklung sehr positiv gegenüber und freuen uns auf eine spannende Saison im Umfeld des KIT“, so die beiden Vorstandsmitglieder Dr. Sascha Härtel und Dr. Dietmar Blicker. Die KIT SC GEQUOS werden sich zum Saisonauftakt am Sonntag, 25. September 2011, gegen den SV 03 Tübingen zum ersten Mal in der neuen Heimat präsentieren. In Halle 1 des Sportinstituts erfolgt um 17.30 Uhr der Sprungball.
6. Erfahrungsaustausch von Chemikern und Ingenieuren Über chemische Energieträger referiert KIT-Professor Thomas Kolb am Donnerstag, 22. September, im Konzerthaus Karlsruhe (Kleiner Saal, Obergeschoss). Der Vortrag ist Teil der DVGW-Tagung „Erfahrungsaustausch der Chemiker und Ingenieure des Gasfaches 2011“ am Donnerstag, 22. und Freitag, 23. September 2011, bei der Experten aus Industrie und Forschung referieren. Thomas Kolb, Leiter des Engler-Bunte-Instituts, Bereich Chemische Energieträger - Brennstofftechnologie, wird in seinem Vortrag auch auf die Energieforschung am KIT eingehen. Weitere Themen sind unter anderem die Auswirkung des Energiekonzeptes der Bundesrepublik Deutschland auf den Wärmemarkt oder die Entschwefelung von Erdgas für Energie-Anwendungen. Das KIT, die Stadtwerke Karlsruhe und der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) organisieren die Veranstaltung gemeinsam.Medienvertreter sind herzlich eingeladen.
Journalisten können sich bei Annette Klesse per E-Mail unter klesse@dvgw-ebi.de oder telefonisch unter 0721/96402-20 anmelden.
Infos zum Programm: http://www.dvgw.de/fileadmin/dvgw/angebote/berufsbildung/pdf/ea_chem_ing11.pdf
7. Blinder Höhlenfisch schaut nicht auf die biologische Uhr Eine gut gestellte biologische Uhr hilft Organismen, ihren Tagesaufgaben erfolgreich nachzugehen und zu überleben. Vom Einzeller bis zum Menschen hat die Evolution innere Uhren eingerichtet und Mechanismen eingeführt, sie mit dem gegebenen Tag- und Nachtrhythmus zu synchronisieren. In einer nun in der Zeitschrift PLoS Biology veröffentlichten Studie unter Beteiligung von KIT-Forschern wurde gezeigt, dass selbst Fische, die eigentlich keine Uhr benötigen, zwar noch eine besitzen, aber diese nicht mehr stellen oder nutzen. Der Karpfenfisch Phreatichthys andruzzii lebt seit rund 2 Millionen Jahren in Höhlen unter der Wüste Somalias und besitzt weder Augen noch andere Photorezeptoren, aber noch eine rudimentäre Uhr. Als die Forscher ihm durch regelmäßiges Füttern einen 24-Stunden Rhythmus vorgaben, konnte er ihn antizipieren und selbstständig folgen. Im nächsten Schritt wurde der von anderen Fischarten bekannte genetische Schalter für die biologische Uhr umgelegt und der Höhlenfisch begann, einem 47-Stunden-Rhytmus zu folgen. „Die biologische Uhr ist eine sehr stabile Einrichtung der Evolution und ähnelt sich bei verschiedenen Spezies“, erklärt Nicholas Foulkes, Chronobiologe und Gruppenleiter am KIT. „Aber vielleicht beobachten wir gerade am Höhlenfisch wie die Uhr erst nachgeht und über Millionen Jahre dann kaputt geht.“
Das Originalpaper bei PLoS
http://www.plosbiology.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pbio.1001141 Eine populärwissenschaftliche Aufarbeitung des Themas bei PLoS http://www.plosbiology.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pbio.1001141 Homepage der Arbeitsgruppe um Prof. Nicholas Foulkes und weitere Informationen zur Chronobiologie in Karlsruhe http://www.itg.kit.edu/foulkes.php http://www.kit.edu/besuchen/pi_2010_691.php _______________________________________ Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck. |
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| Ausgabe 14/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 14/2011Newsletter für Journalisten
UNSERE THEMEN
1. Bürger diskutieren „Energietechnologien“ Bürgerwerkstatt am 26. Juli am KIT mit Vorträgen und Diskussionsrunden zur „Energietechnologie von morgen“
KIT-Graduiertenschule ist offiziell eröffnet – SummerSchool zum Thema Umweltwissenschaften
3. Neuer Master-Studiengang „Geodäsie und Geoinformatik“ Das KIT bietet den neuen zweisprachigen Studiengang ab dem kommenden Wintersemester an
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Bürger diskutieren „Energietechnologien“ Wie lässt sich der Umbau der Energieversorgung verwirklichen? Wie kann ich auch als Privatperson meine Ideen und Vorschläge zu diesem Thema einbringen? Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Dienstag, dem 26. Juli, eine Bürgerwerkstatt zum Thema „Energietechnologien für die Zukunft“. Interessierte Bürgerinnen und Bürger hören ab 19 Uhr auf dem KIT Campus Süd, im Tulla-Hörsaal (Englerstraße 11, Gebäude 11.40) mehrere Vorträge von Experten. Anschließend haben sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen sowie in Gruppenarbeit eigene Empfehlungen zu erarbeiten. Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt fließen ein in den vom BMBF initiierten Bürgerdialog „Energietechnologien für die Zukunft“.
Die KIT-Graduate School for Climate and Environment, kurz KIT-GRACE, hat Fahrt aufgenommen: Bei einer Feier in Oberbergen wurde sie nun offiziell eröffnet. Im Anschluss an die Eröffnung fand die jährliche, zweitägige Summer School der GRACE ScienceSchool statt: In diesem Jahr beschäftigten sich die Teilnehmer unter dem Titel "Basics of Environmental Science" zum Beispiel mit den Themen „Urbane Systeme“ oder „Klimawandel“. Die ScienceSchool ist Teil des Angebots von GRACE. Das Programm beinhaltet 31 Lehrmodule mit dem Schwerpunkt Klima und Umwelt, welche Doktoranden Analyse- und Problemlösungskompetenz für komplexe Klima- und Umweltfragen vermitteln. Von der Helmholtz-Gemeinschaft erhält die Graduiertenschule GRACE insgesamt 2,7 Millionen Euro für eine Laufzeit von sechs Jahren. Die Graduiertenschule ist eine Einrichtung des KIT-Zentrums Klima und Umwelt mit der TU Darmstadt sowie der ESADE Business School Barcelona als Kooperationspartner. Ziel ist, den Doktoranden fachspezifisches und interdisziplinäres Wissen sowie Schlüsselqualifikationen zu vermitteln. Weitere Informationen unter www.grace.kit.edu.
Neuer Master-Studiengang „Geodäsie und Geoinformatik“ Das KIT bietet ab dem kommenden Wintersemester neben dem Bachelor- auch einen Master-Studiengang „Geodäsie und Geoinformatik“ an, den die Studierenden in deutscher oder englischer Sprache absolvieren können. Insbesondere können sie zwei aus den vier deutschsprachigen Profilen „Computer Vision – Bildanalyse und Sensorik“, „Ingenieurnavigation und Prozessmonitoring“, „Erdsystembeobachtung – Geomonitoring & Fernerkundung“, „Geoinformatik – Modellierung, Verwaltung und Analyse von Geodaten“ und den zwei englischsprachigen Profilen „Earth Observation – Part A“ und „Earth Observation – Part B“ wählen. Den Studiengang tragen das Geodätische Institut und das Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung. Die Zulassung erfolgt zweimal im Jahr, Bewerbungsschluss ist der 30. September für das Wintersemester und der 31. März für das Sommersemester. Weitere Informationen unter www.gik.kit.edu/studium.php. _______________________________________ Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck. |
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| Ausgabe 13/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 13/2011
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UNSERE THEMEN
1. SiMoNa zur Förderung ausgewählt Das aus dem KIT ausgegründete Unternehmen befasst sich mit Modellierung auf molekularer Ebene
2. Heiner Geißler – zweiter Vortrag als Heinrich-Hertz-Gastprofessor Der Bundesminister a. D. spricht heute Abend über Innovation und Ethik
3. Hochkarätige Auszeichnung für KIT-Sozialwissenschaftler Dr. Thomas Mikhail erhält den österreichischen Leopold-Kunschak-Preis
ZKM und CFN richten internationales Symposium „Molekularästhetik“ aus
5. Erfolge für Karlsruher Ruderer Zwölf Medaillen und Sieg in der Gesamtwertung bei Deutschen Hochschulmeisterschaften
6. Edward DeMille Cambell Preis 2012 an Professor Herbert Gleiter Der Physiker und Materialwissenschaftler trägt bei der Jahrestagung der American Society for Metals vor
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SiMoNa zur Förderung ausgewählt Die Ausgründung SiMoNa aus dem KIT erhält als eines von fünf ausgewählten Projekten Fördermittel aus dem Programm Helmholtz-Enterprise. Mit diesem Programm unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft im Rahmen ihrer Technologietransferstrategie Ideen, die das Potenzial haben, auf dem Markt erfolgreich zu sein. Die Ausgründungsprojekte erhalten je 100 000 Euro aus Helmholtz-Enterprise und mindestens die gleiche Summe aus dem jeweiligen Helmholtz-Zentrum. Damit verfügen sie in ihrer Startphase über zusätzliche Mittel, um vor allem neues Personal einzustellen. SiMoNa bietet Simulationslösungen in Form von Dienstleistungen und Lizenzen in den Bereichen Chemie und organische Elektronik an. Im Zentrum steht die Modellierung komplexer Materialsysteme auf molekularer Ebene. Durch die molekulare Abbildung des Materials trägt SiMoNa wesentlich dazu bei, den Weg vom Material bis zum fertigen Produkt zu verkürzen und zu optimieren – beispielsweise bei organischen Leuchtdioden (OLEDs). Nähere Informationen: http://www.kit.edu/besuchen/pi_2011_6983.php
Heiner Geißler – zweiter Vortrag als Heinrich-Hertz-Gastprofessor Über „Innovation und Ethik in einer Welt des Umbruchs“ spricht der frühere Bundesminister Heiner Geißler heute Abend um 18 Uhr im Audimax, Straße am Forum 1, KIT-Campus Süd. Es ist bereits sein zweiter Vortrag als diesjähriger Heinrich-Hertz-Gastprofessor, dem ersten Vortrag vor zwei Wochen folgten rund 400 Gäste. Mit der Gastprofessur ehren die Karlsruher Universitätsgesellschaft (KUG) und das KIT einmal im Jahr herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik. Ein ausführliches Interview mit dem Politiker und Schlichter, Bergsteiger und Philosophen Heiner Geißler ist gerade in der Ausgabe 2/2011 des Magazins look|KIT erschienen: http://www.pkm.kit.edu/downloads/lookKIT_02_2011.pdf
Hochkarätige Auszeichnung für KIT-Sozialwissenschaftler Für seine Dissertation „Bilden und Binden. Zur religiösen Grundstruktur pädagogischen Handelns“ hat Dr. Thomas Mikhail vom Institut für Allgemeine Pädagogik des KIT den Leopold-Kunschak-Preis erhalten, die wichtigste österreichische Auszeichnung in den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderem der ehemalige Kardinal Joseph Ratzinger, heute Papst Benedikt XVI, der Friedensnobelpreisträger Lech Wałęsa sowie der ehemalige Bundesminister für Arbeit und Soziales, Dr. Norbert Blüm. Benannt ist der Preis nach dem ersten Präsidenten des Österreichischen Nationalrats und Unterzeichner der österreichischen Unabhängigkeitserklärung, Leopold Kunschak. Die Auszeichnung würdigt Arbeiten, die das Verständnis für Demokratie, friedliches Zusammenleben, die christliche Arbeitnehmerbewegung oder das Zusammenwirken der Sozialpartner fördern, wie es in der Ausschreibung heißt. Die diesjährigen Preisträger bekamen die Urkunde in Wien vom österreichischen Vizekanzler und Außenminister Dr. Michael Spindelegger überreicht.
Wir stehen unmittelbar vor einer Materialrevolution, die in molekulare Ebenen der Materie eindringt – in neue Bereiche der Sichtbarkeit und Hörbarkeit. Die Nanotechnologie lässt Ergebnisse erwarten, die auch die ästhetische Praxis verändern werden. Eine Verbindung zwischen den Molekularwissenschaften einerseits und Kunst und Musik andererseits zu etablieren, ist Ziel des Symposiums „Molekularästhetik“ vom 15. bis 17. Juli im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Das gemeinsam mit dem DFG-Centrum für Funktionelle Nanostrukturen (CFN) des KIT konzipierte Symposium umfasst Vorträge, Filmvorführungen und Konzerte. Dr. Ljiljana Fruk, Leiterin einer Nachwuchsgruppe am CFN, die sich mit lichtempfindlichen Nanopartikeln befasst, gestaltete das Programm mit und wird einen Vortrag und Installationen aus ihrer Gruppe beisteuern. Weitere Informationen: http://www.cfn.uni-karlsruhe.de/data/file/Website%20Fruk/Site/Welcome.html Programm: http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$7630
Erfolge für Karlsruher Ruderer Bei den 64. Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern, die dieses Jahr zusammen mit den 12. German Masters Open auf dem Werdersee in Bremen ausgetragen wurden, entschieden die Studierenden aus Karlsruhe mit zwölf Medaillen und vielen Punkten aus den Platzierungen die Gesamtwertung für sich und wurden wiederholt als beste Mannschaft Deutschlands ausgezeichnet. Überdies erreichten die Karlsruher Ruderer zwei Nominierungen für die Europäischen Hochschulmeisterschaften Anfang September in Moskau. Die Delegation, die 30 Rudererinnen und Ruderer, zwei Steuerleute und zwei Trainer umfasste, startete in insgesamt 18 Rennen. Siege errangen beispielsweise Heiko Gulan und Simon Schiml im Männer-Zweier, einer der schwierigsten Disziplinen, sowie Julia Johannsmeier, Ulrike Schwarz, Lisa Maria Bode und Schlagfrau Vera Dohmen im Frauen-Doppelvierer. In der Königsdisziplin, dem Hochschulort-Männer-Achter, kam das Boot der Karlsruher Wettkampfgemeinschaft mit Christoph Reichelt, Felix Kottmann, Robert Schneider, Peter Wenzel, Niklas Reisser, Simon Schiml, Ulrich Geilmann und Max Detmer mit Steuerfrau Madeleine Merdes auf den zweiten Platz.
Edward DeMille Cambell Preis 2012 an Professor Herbert Gleiter Die American Society for Metals (ASM) hat Professor Herbert Gleiter vom KIT-Institut für Nanotechnologie zum Träger des Edward DeMille Cambell Preises 2012 gewählt. Damit ist die Einladung verbunden, bei der Jahrestagung 2012 der Gesellschaft die Campbell Memorial Lecture zu halten: Dieser Vortrag erinnert an den amerikanischen Metallforscher Edward DeMille Campbell (1863-1925), der trotz Blindheit mit knapp 80 Veröffentlichungen ein herausragender Wissenschaftler und Hochschullehrer war. Die ASM hat derzeit 30 000 Mitglieder und verleiht den Preis seit 1950 einmal im Jahr. Er ging in dieser Zeit erst an zwei deutsche Wissenschaftler. Herbert Gleiter hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderen den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 1988, den Max-Planck-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Max- Planck-Gesellschaft 1993 sowie die Blaise-Pascal-Medaille der European Academy of Sciences 2009.
________________________________________ Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck. |
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| Ausgabe 12/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 12/2011Newsletter für Journalisten UNSERE THEMEN1. Endspurt: Am Samstag ist Tag der offenen Tür am KIT Die Zukunft der Mobilität – Wissenschaft zum Anfassen für die ganze Familie
2. Per Klick in den Haushalt der Zukunft Wie das Smart Home Elektroautos als Energiespeicher nutzt
3. Höher, schneller, weiter? Was wir aus Stuttgart 21 lernen können Podiumsdiskussion des ZAK zu möglichen Konsequenzen aus den Stuttgart 21-Protesten
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Endspurt: Am Samstag ist Tag der offenen Tür am KIT Der Endspurt hat begonnen: Aufbauten und Zelte für den Tag der offenen Tür des KIT stehen. Am Samstag, den 2. Juli öffnet der neue KIT-Campus Ost (ehemalige Mackensen-Kaserne) in der Rintheimer Querallee 2 von 12 bis 20 Uhr seine Tore. In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema Mobilität. Rund 80 Akteure bieten dazu Führungen, Experimente und Demonstrationen, über 40 Test- und Vorführfahrzeuge werden zu sehen sein. Auf dem Testgelände zeigen Forscher bei 12 Fahrvorführungen, wie gut richtungsweisende Forschungsprojekte auf der Straße liegen. Komplexes einfach erklärt, heißt es bei der populärwissenschaftlichen Vortragsreihe. In 17 Vorträgen werfen KIT-Wissenschaftler einen Blick auf ganz unterschiedliche Aspekte der Mobilität: Von der Elektromobilität über Verbrennungsmotoren bis zu innovativen Antriebstechniken, von künftigen Kraftstoffen über die Luft auf der Straße bis zum Verkehr im Computer: www.pkm.kit.edu/3112.php Ein buntes Kinderprogramm mit Kinderrallye und eine unterhaltsame Bühnenschau runden das Programm ab. Mehr unter http://www.pkm.kit.edu/3072.php Das KIT-Zentrum Mobilitätssysteme und die Abteilung Presse bieten für Journalisten zwei geführte Rundgänge an: Um 14.30 und um 16.00 Uhr stellen die Wissenschaftler die Prüfstände des Campus Ost vor. Treffpunkt ist jeweils am PKM-Medienzelt (Zelt B3, Ausschilderung „Presse“). Die Prüfstände können jedoch auch außerhalb der Rundgänge besichtigt werden.Bitte melden Sie sich für Ihren Besuch beim Tag der offenen Tür mit dem angehängten Formular an.
Per Klick in den Haushalt der Zukunft Mit dem Smart Home steht auf dem KIT Campus Süd ein Prototyp für den energieeffizienten Haushalt: Der Strom kommt aus einer Photovoltaikanlage und aus einer Mikro-Kraft-Wärmekopplungsanlage, eine Ladestation bindet Elektrofahrzeuge als Speicher und Verbraucher ein: Die Batterie des Fahrzeugs kann in Niedriglastzeiten überschüssigen Strom aufnehmen und diesen in Hochlastzeiten ins Netz zurückspeisen. So lassen sich Lastspitzen ausgleichen und regenerative Energien stärker in das Energiesystem integrieren. Über das Leben im Smart Home sowie über die Ziele des Projekts berichten Testbewohner und Entwickler in einem KIT-Video-Clip: http://www.youtube.com/watch?v=cM1fWAuVPek Das Smart Home der Forschungsinitiative MeRegioMobil ist ein Projekt im KIT-Schwerpunkt COMMputation, der unter anderem zur Informations- und Kommunikationstechnologie für die Elektromobilität forscht. Nähere Informationen: http://meregiomobil.forschung.kit.edu/
Höher, schneller, weiter? Was wir aus Stuttgart 21 lernen können Die Abschlussveranstaltung des Colloquium Fundamentale am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT stellt die Frage nach Konsequenzen massiver gesellschaftlicher Proteste gegen Stuttgart 21. Am Donnerstag, 14. Juli, um 18 Uhr diskutieren Gisela Splett, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Baden-Württemberg, und Marcus Hinkel, Inhaber der Kreativagentur Hinkel360, sowie weitere Vertreter aus Wissenschaft und Öffentlichkeit über die Lehren aus dem Großbauprojekt. Die Podiumsdiskussion findet im Johann-Gottfried-Tulla Hörsaal statt (KIT Campus-Süd, Gebäude 11.40), der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: http://www.zak.kit.edu/2271.php ________________________________________ Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck. |
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| Ausgabe 11/2011 | KIT-Abteilung Presse |
1. Mit dem Auto in die Bibliothek Gemeinschaftsausstellung des KIT-Archivs und der KIT-Bibliothek zum Studium von Carl Benz am KIT.
2. Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Thomas Ottmann Der Freiburger Professor erhält die Auszeichnung von der KIT-Fakultät für Informatik für seine Forschungsleistungen in der Algorithmik. ________________________________________ Mit dem Auto in die Bibliothek Im Jahr 2011 wird das Automobil 125 Jahre alt – die bahnbrechende Erfindung von Carl Benz spiegelt sich auch im Angebot an Forschungsliteratur der KIT-Bibliothek wider. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums zur Erfindung des Automobils hat die KIT-Bibliothek gemeinsam mit dem KIT-Archiv die Ausstellung "Der Automobilpionier Carl Benz und die Polytechnische Schule Karlsruhe" organisiert. Dr. Klaus Nippert, Leiter des KIT-Archivs, eröffnet die Ausstellung am Dienstag, 21. Juni, um 11.00 Uhr in der KIT-Bibliothek Süd (Vortragsraum, 3. OG) mit einem Vortrag. Die Ausstellung im Foyer der KIT-Bibliothek Süd steht der Öffentlichkeit kostenlos während der Servicezeiten (Montag - Freitag 9 - 19 Uhr, samstags 9 -12.30 Uhr) offen; Personen mit einem gültigen Bibliotheksausweis können die Ausstellung sogar rund um die Uhr besichtigen. Ausstellungsende ist am Samstag, 1. Oktober 2011.Weitere Informationen gibt es ab Ausstellungsbeginn unter www.bibliothek.kit.edu/cms/carl-benz-ausstellung.php.
Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Thomas Ottmann Die Fakultät für Informatik des KIT verleiht am Montag, 27. Juni 2011, die Ehrendoktorwürde an Professor Thomas Ottmann vom Lehrstuhl für Algorithmen und Datenstrukturen der Universität Freiburg. Die Veranstaltung findet um 17.30 Uhr im Informatik-Gebäude 50.34 auf dem KIT-Campus Süd statt. Professor Ottmann erhält die Auszeichnung für seine wegweisenden Forschungsleistungen in der Algorithmik und sein außerordentliches Engagement bei der Erforschung und Entwicklung von Methoden und Werkzeugen zum Einsatz neuer Medien in der Lehre. Den Festvortrag zum Thema „Lehr- und Wanderjahre der Algorithmik und des großen O“ hält Professor Peter Widmayer von der ETH Zürich. Thomas Ottmann studierte Mathematik, Physik und Mathematische Logik an der Universität Münster und promovierte dort 1971 zum Dr. rer. nat. in Mathematischer Logik. Von 1976 bis 1987 war er Professor am Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH). www.informatik.kit.edu ________________________________________ Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck. |
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| Ausgabe 10/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 10/2011Newsletter für Journalisten
UNSERE THEMENLautenschläger-Forschungspreis an Professor Joachim Wittbrodt Der KIT-Wissenschaftler erhält die Auszeichnung für seine Arbeit zur Entwicklung der Netzhaut bei Wirbeltieren. Auf dem Weg zum künstlichen Leben? Öffentliche Diskussionsveranstaltung zu Chancen und Risiken der Synthetischen Biologie am 21. Juni 2011 im ZKM. Symposium zum Thema „Wissensmanagement“ 27. AIK-Symposium anlässlich des 60. Geburtstags von Prof. Rudi Studer stellt am Freitag, 22. Juli 2011, das „Semantic Web“ in den Mittelpunkt. Blinder Student legt Deutschprüfung am KIT ab Am Studienkolleg nimmt am Samstag, 18. Juni 2011, erstmals ein blinder Studienbewerber an der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang teil. Konferenz zu „Autonomic Computing“ Noch bis Samstag, 18. Juni 2011, treffen sich Experten auf dem Gebiet der selbstorganisierenden Systeme in der Informatik – Kernthema ist das Organic Computing.
________________________________________ Lautenschläger-Forschungspreis an Professor Joachim Wittbrodt Joachim Wittbrodt ist Direktor des Instituts für Toxikologie und Genetik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Gründungsdirektor des Centre for Organismal Studies (COS) an der Universität Heidelberg. Seine Forschungsfelder sind die molekulare Zell- und Entwicklungsbiologie, die Stammzellbiologie sowie interdisziplinäre Ansätze in der Computational Biology und in der modernen Mikroskopie. Den mit 250.000 Euro dotierten Lautenschläger-Forschungspreis erhält Joachim Wittbrodt für seine Arbeit zur Entwicklung der Netzhaut bei Wirbeltieren. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre an Spitzenforscher der Universität Heidelberg sowie ihrer wissenschaftlichen Kooperationspartner vergeben. Stifter des Preises ist der Ehrensenator der Universität Heidelberg Dr. Manfred Lautenschläger. Die Preisverleihung findet am 1. Juli 2011 in Heidelberg statt.
Auf dem Weg zum künstlichen Leben? Durch Fortschritte in der Biologie und Gentechnik erscheint die Erschaffung von Lebewesen im Labor zunehmend als eine realistische Zukunftsvision. Kritische Stimmen warnen allerdings vor Risiken dieser neuen Entwicklungen oder melden grundsätzliche Bedenken dagegen an, künstlich Lebewesen mit komplett neuen Eigenschaften zu schaffen. Mit Blick auf die Chancen und Risiken der Synthetischen Biologie organisiert das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT am Dienstag, 21. Juni 2011 von 19.00 bis 21.00 Uhr eine öffentliche Diskussionsveranstaltung im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (Raum: ZKM Medientheater). Das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK) am KIT und das ZKM unterstützen die kostenlose Veranstaltung. Sie ist Teil der öffentlichen Dialogaktivitäten des Projekts SYNTH-ETHICS, das von der Europäischen Kommission gefördert wird. Teilnehmen werden auch Mitarbeiter und Gäste des nationalen Projekts Engineering Life, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Neben Kurzvorträgen steht die Bio:Fiction@Karlsruhe auf dem Programm, bei der drei Kurzfilme des Bio:Fiction Science, Art & Film Festival gezeigt werden. www.itas.fzk.de
Symposium zum Thema „Wissensmanagement“ „Wissensmanagement“ ist das Thema des 27. AIK-Symposiums anlässlich des 60. Geburtstags von Professor Rudi Studer am Freitag, 22. Juli, ab 14.00 Uhr im Renaissance Hotel Karlsruhe, Mendelssohnplatz, 76131 Karlsruhe. Intelligente Methoden zur Unterstützung des Wissensmanagements in Unternehmen sowie die Realisierung der Vision des „Semantic Web“ sind seit vielen Jahren Schwerpunkte der Forschung und Lehre von Rudi Studer, Professor am Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB). Für das Symposium haben internationale Forscher Festvorträge zugesagt: So sprechen Professor Mark Musen von der Stanford University, Professor Erich Neuhold von der Universität Wien und Professor Dieter Fensel von der Universität Innsbruck. Aus der Industrie spricht außerdem Dr. Richard Benjamins, Téléfonica I+D, Madrid. Interessierte können sich bis Freitag, 8. Juli 2011, zum kostenlosen Symposium unter https://km.aifb.kit.edu/sites/aik-portal/index.php/27._Symposium_-_Wissensmanagement oder per Fax unter 0721 608-46580 anmelden.
Blinder Student legt Deutschprüfung am KIT ab Am Studienkolleg des KIT nimmt am kommenden Samstag, 18. Juni 2011, erstmals ein blinder Studienbewerber an der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ( DSH) teil. Ein erfolgreiches Bestehen dieser Prüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme eines Studiums. Michael Sbitnev aus Moskau ist im Alter von 16 Jahren erblindet. In seiner Heimatstadt absolvierte er bereits ein Studium der Psychologie – nun möchte der 24-Jährige am KIT Informatik studieren. Seit Oktober 2010 bereitet er sich daher in Intensiv-Deutschkursen des Studienkollegs auf die Prüfung vor. Da Sbitnev die Blindenschrift nicht beherrscht, mussten die Lern- und Prüfungsbedingungen für ihn verändert werden: Das Studienkolleg bereitete das Unterrichtsmaterial in Zusammenarbeit mit dem Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) für ihn elektronisch auf. Die DSH prüft in den Teiltests, „Textproduktion“ „Hörverstehen“, „Leseverstehen“ und „Wissenschaftssprachliche Strukturen“ sowie einer mündlichen Prüfung, ob ausländische Studienbewerber den sprachlichen Anforderungen eines Studiums auf Deutsch gewachsen sind. www.szs.uni-karlsruhe.de
Konferenz zu „Autonomic Computing“ Noch bis Samstag, 18. Juni 2011, findet in Karlsruhe die „8. ACM International Conference on Autonomic Computing“ statt. Nach internationalen Konferenzorten wie New York, Seattle, Dublin, Jacksonville, Chicago, Barcelona und Washington D.C. ist es gelungen, diese Fachtagung nach Karlsruhe zu holen. Unter Leitung von Hartmut Schmeck, Professor am Institut für Angewandte und Formale Beschreibungsverfahren des KIT und wissenschaftlicher Sprecher des Schwerpunkts COMMputation, treffen sich Experten auf dem Gebiet der selbstorganisierenden Systeme in der Informatik aus der ganzen Welt, die das Kernthema des Autonomic und Organic Computing bilden. Neben grundlegenden Arbeiten werden unter anderem Anwendungen aus den Bereichen Energie, Verkehr, Data Center sowie Cloud Computing und Sensornetzwerke behandelt, die auch im Zentrum der Arbeiten des KIT-Schwerpunkts COMMputation liegen. www.cis.fiu.edu/conferences/icac2011 ________________________________________ Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck. |
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| Ausgabe 9/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 08/2011Newsletter für JournalistenUNSERE THEMEN
1. Internationales IEEE Intelligent Vehicles Symposium in Baden-Baden Im 125. Jahr des Automobils hat das KIT die Organisation der Veranstaltung vom 5.-9. Juni übernommen: Neben Expertenvorträgen und Seminaren präsentieren Fahrdemonstrationen den aktuellen Stand der Forschung. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 1. Internationales IEEE Intelligent Vehicles Symposium in Baden-Baden Fahrzeuge, die ihre Umgebung verstehen und selbsttätig sichere und umweltschonende Manöver ausführen, sind keineswegs mehr Fiktion: Funktionen wie automatisches Abstandhalten oder auch eine automatische Notbremsung vor einem drohenden Zusammenstoß sind bereits in ersten Fahrzeugen verfügbar. Vom 5.-9. Juni 2011 veranstaltet die gemeinnützige internationale Ingenieursvereinigung IEEE ihr Intelligent Vehicles Symposium (IV11) in Baden-Baden. Das wichtigste internationale Forum der IEEE findet jährlich abwechselnd in Amerika, Europa und Asien statt. Im 125. Jahr des Automobils hat das KIT-Institut für Mess- und Regelungstechnik (MRT) unter der Leitung von Professor Christoph Stiller die Organisation übernommen. Forscher, Akademiker und Anwender aus Universitäten, Industrie und Politik aus über 50 Ländern diskutieren den Stand der Forschung für das Automobil und die Verkehrskonzepte von morgen. Neben Seminaren und Fachvorträgen stellen Fachaussteller neueste Werkzeuge für die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen vor. Am letzten Tag wird der Stand der Forschung in Fahrdemonstrationen präsentiert. Zu diesem internationalen Ereignis ist auch die Presse herzlich eingeladen. Am Donnerstag, den 9. Juni, findet ab 8.00 Uhr auf dem Testgelände des Baden-Airpark eine Informationsveranstaltung für die Presse statt, bei der Prototypen intelligenter Fahrzeuge vorgeführt werden. Bei dieser Veranstaltung ist auch das Team AnnieWAY vom KIT vertreten, das mit seinem autonomen Fahrzeug beim Grand Cooperative Driving Challenge (GCDC), einem Wettbewerb im autonomen Kolonnenfahren, bereits den ersten Platz belegt hat. Außerdem besteht am Montag, 6. Juni, die Möglichkeit, mit internationalen Experten über dieses Thema im Kongresshaus Baden-Baden zu sprechen. Journalisten werden gebeten sich bis spätestens Mittwoch, 1. Juni 2011, via Email bei roser@kit.edu anzumelden. Weitere Informationen: www.mrt.kit.edu/iv2011 |
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| Ausgabe 8/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Newsletter für Journalisten (Ausgabe 08/2011) 1. Wenn Aschewolken den Flugverkehr lahmlegen Bernhard Vogel vom KIT-Institut für Meteorologie und Klimaforschung berechnet mit dem am KIT entwickelten Modell COSMO-ART die Ausbreitung von Aschewolken. 2. Familienfreundliche Unternehmenskultur Das KIT erhielt die Zertifikate „audit berufunddamilie“ und „audit familiengerechte hochschule“ zum zweiten Mal. ----------------------------- #Wenn Aschewolken den Flugverkehr lahmlegen Wie sich Aschewolken nach einem Vulkanausbruch ausbreiten, berechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit dem am KIT entwickelten Modell COSMO-ART – auch beim jüngsten Ausbruch des Grimsvötn auf Island. Über die Vorhersage der Aschekonzentration, die für den Flugverkehr eine wesentliche Rolle spielt, berichtet Dr. Bernhard Vogel vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Bereich Troposphäre aktuell als KIT-Experte unter http://www.pkm.kit.edu/kit_experten_aktuell_3210.php. Weitere KIT-Experten zu aktuellen Themen finden Sie unter (http://www.pkm.kit.edu/kit_experten.php).
#Familienfreundliche Unternehmenskultur Garantiert familiengerechte Arbeits- und Studienbedingen: 265 Arbeitgeber erhielten die Zertifikate zum audit berufundfamilie bzw. zum audit familiengerechte hochschule, darunter auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Josef Hecken, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, unterstrich: „Die Arbeitsbedingungen in Deutschland müssen so gestaltet werden, dass Menschen Verantwortung für ihre Familie übernehmen können, ohne dafür beruflich kürzertreten zu müssen. Dazu gehören Angebote zur Kinderbetreuung genauso wie flexible Arbeitszeitmodelle oder die Familienpflegezeit für Beschäftigte, die Angehörige pflegen wollen. Die auditierten Arbeitgeber machen vor, wie eine familienfreundliche Unternehmenskultur funktionieren kann.“ Das KIT erhielt die Zertifikate bereits zum zweiten Mal: Zu den Maßnahmen, welche die Einrichtung ihren Beschäftigten und Studierenden bietet, gehören unter anderem eine Gleitzeitregelung, Möglichkeiten familienbedingter Teilzeitarbeit, ein Mentoringprogramm für Frauen, ein umfangreiches betriebliches Gesundheitsmanagement oder Betreuungsangebote für Kinder von Beschäftigten und Studierenden. Die 1998 von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründete berufundfamilie gGmbH stellt privaten Unternehmen und öffentlichen Institutionen strategische Instrumente zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bereit. Das „Audit Beruf und Familie“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerium und Bundeswirtschaftsministerium. www.beruf-und-familie.de/presse
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| Ausgabe 7/2011 | KIT-Abteilung Presse |
Newsletter für Journalisten UNSERE THEMEN: 1. KIT-Forscher gewinnen Wettbewerb im autonomen Fahren Konvoi mit unterschiedlichen autonomen Systemen und Fabrikaten erfolgreich demonstriert.
2. Karlsruher Elektronik düst mit Endeavour ins All
3. KIT-Wissenschaftler erhalten Mintrop-Preis 4. Neuer Studiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik am KIT
5. Was müssen Lehrer können?
KIT-Forscher gewinnen Wettbewerb im autonomen Fahren Beim gestrigen Wettbewerb Grand Cooperative Driving Challenge (GCDC) im holländischen Helmond belegte das Karlsruher Team AnnieWAY den ersten Platz. Die computergesteuerten Wagen von neun Teams aus ganz Europa testeten über zwei Tage auf einem abgesperrten Autobahnstück das fahrerlose Fahren in Kolonnen. Bei jeder Fahrt mit bis zu 80 Stundenkilometern wurden die Konvois unterschiedlich zusammengesetzt und verschiedene Kriterien bewertet, etwa die Länge der Kolonne, die Zeit zur Absolvierung der Teststrecke und die Stabilität des Konvois. An Ende belegten die KIT-Forscher in der Punktetabelle den ersten Platz vor den Teams aus Schweden. „Wir haben wertvolle Erkenntnisse gewonnen, wie das Konvoi-Fahren mit unterschiedlichen autonomen Systemen und Fabrikaten erfolgreich umgesetzt werden kann“, unterstreicht Projektleiter Martin Lauer das Ziel des Wettbewerbs. „Ich bin sehr stolz, dass alle Teams dies mit Kollegialität, Hilfsbereitschaft und offenem Wissensaustausch unterstützt haben.“ Autonome Fahrsysteme können in Zukunft helfen den Verkehr mit weniger Unfällen, weniger Kraftstoffverbrauch und weniger Staus zu regeln. http://www.kit.edu/besuchen/pi_2011_6778.php http://www.mrt.kit.edu/annieway/blog.html
Karlsruher Elektronik düst mit Endeavour ins All Die Raumfähre Endeavour startete beim zweiten Startversuch am 16. Mai 2011 pünktlich um 14:56 mitteleuropäischer Sommerzeit von der Weltraumstation Cape Canaveral (Florida) zur Internationalen Raumstation ISS. Mit an Bord ist das sieben Tonnen schwere Alpha Magnetic Spectrometer AMS-02, das von der RWTH Aachen und von dem Karlsruher Institut für Technologie mitentwickelt wurde. Der erste Startversuch am 29. April 2011 musste einige Stunden vor dem Start abgebrochen werden, weil eine der drei Heizungen einer kalten Treibstoffleitung im hinteren Teil der Raumfähre ausgefallen war. Obwohl eine einzige aus-reicht, um ein Einfrieren der Leitung zu verhindern, verlangen die Vorschriften, dass alle Hei-zungen vor dem Start funktionieren. Nach Austausch der Spannungsversorgung und sorgfältigen Tests war der zweite Startversuch nun erfolgreich. Nach dem zweitägigen Flug wird das Spektrometer voraussichtlich am Donnerstag, dem 19. Mai 2011, ausgeladen und auf der ISS installiert. Mit Hilfe der am KIT entwickelten, raumfahrtqualifizierten Elektronik wird AMS-02 dann sofort beginnen, die Zusammensetzung der kosmischen Höhenstrahlung mit bisher unerreichter Präzision zu vermessen. Details bezüglich AMS-02 können der Presse-Mitteilung zum ersten Startversuch (Presseinformation Nr. 68 vom 26. April 2011: http://www.kit.edu/besuchen/pi_2011_6608.php) entnommen werden.
KIT-Wissenschaftler erhalten Mintrop-Preis Für die Entwicklung und Publikation der neuen Messmethode “Free Line Sensing, a new method for soil moisture measurements using high-voltage power lines” (Near Surface Geo-physics 8, 151-161, 2010) erhalten KIT-Wissenschaftler vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Bereich Troposphäre, Institut für Funktionelle Grenzflächen und vom Kompetenzzentrum für Materialfeuchte des KIT den Mintrop Award 2011 der European Association of Geoscientists and Engineers (EAGE). Mit der neuen Messmethode können Franz Königer, Gerhard Schmitt, Rainer Schuhmann und Christoph Kottmeier über Signale auf Hochspannungsleitungen erstmals großflächig die Bodenfeuchte entlang der Trassen bestimmen. Die Ergebnisse finden beispielsweise Eingang in meteorologische Modellierungen des Wettergeschehens, aber auch in die Agrartechnik für die Bewässerungssteuerung. Maßgebliche Ideengeber für das Technologietransfer-Projekt mit der EnBW Energie Baden-Württemberg AG waren auch die ehemaligen KIT-Mitarbeiter Dr. Alexander Brandelik und Prof. Christof Hübner. Die Wissenschaftler erhalten den Preis am Montag, 23. Mai, bei der Eröffnungssitzung der 73. EAGE Conference & Exhibition in der Reed-Messe in Wien. http://www.eage.org
Neuer Studiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik am KIT Neue Materialien und ständig verbesserte Werkstoffe sind eine wichtige Voraussetzung für moderne Technologien, so zum Beispiel Verbundwerkstoffe für spritsparende Leichtbaukonzepte im Fahrzeugbau oder Hochleistungs-Funktionsmaterialien für immer leistungsfähigere Informations- und Energiespeichersysteme. In Wissenschaft und Industrie wächst daher der Bedarf an Fachleuten mit einer fundierten universitären Ausbildung in diesem Bereich kontinuierlich. Um diesem Bedarf zu begegnen, bietet das KIT unter Federführung der Fakultät für Maschinenbau ab WS 2011/12 erstmals die von Fakultäten verschiedener Fachrichtungen getragenen, interdisziplinären Bachelor- und Masterstudiengänge „Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (MWT)“ an. Sie richten sich an Studieninteressierte, die ihr naturwissenschaftlich-technisches Interesse praxisorientiert ausbauen möchten. Die Studiengänge decken durch die Bandbreite an beteiligten Fachrichtungen alle Materialklassen ab und bieten den Studierenden daher vielfältige Möglichkeiten zur Spezialisierung. Der Masterstudiengang knüpft inhaltlich an den Bachelorstudiengang an, er richtet sich aber zusätzlich auch an Absolventinnen und Absolventen anderer natur- und ingenieurwissenschaftlicher Bachelorstudiengänge, die ihr Fachwissen im Bereich des MWT vertiefen möchten. Der Bachelorstu-diengang ist zulassungsbeschränkt: Bewerbungen für das kommende Wintersemester sind bis Freitag, 15. Juli 2011 möglich.
Was müssen Lehrer können? Lehrer werden – das ist der Wunsch vieler Studierender, doch längst nicht jeder ist für den Beruf geeignet. In den staatlichen Lehramtsprüfungen werden zwar gezielt Fachwissen und Didaktik geprüft, doch Soft-Skills wie Emotionalität, Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit oder Empathiefähigkeit werden kaum berücksichtigt, wie Professor Johann Beichel, Leiter des nordbadischen Landeslehrerprüfungsamtes und Dozent am Institut für Berufs- und Allgemeine Pädagogik des KIT, bemängelt. An der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften des KIT untersucht die von Beichel geleitete „Forschungsstelle Lehrerberufseignung“ das Handeln von Lehrerinnen und Lehrern im Unterricht, um die Validität von Lehramtsprüfungen zu erhöhen. Um zu gewährleisten, dass Prüfungsordnungen nicht nur aussagekräftige Ergebnisse gewährleisten, sondern auch justiziabel sind, arbeitet das Team außerdem mit Forschern der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg zusammen. Die Forschungsergebnisse sollen künftig die Zuverlässigkeit der Lehrerauswahl nach Prüfungen erhöhen. „Die Einstellungsmöglichkeiten werden in den kommenden Jahren aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge sinken“, so Beichel. „Um künftig die geeignetsten Lehrer zu finden, müssen wir weg von der Ausnahme- und Laborsituation der Staatsprüfungen im Rahmen des Referendariats, das derzeit mit generellen Prüfungen für alle Beteiligten abschließt.“ Beichel fordert daher mehr Praxisnähe: Absolventen sollten nach ihrem Abschluss direkt in den Regelbetrieb der Schule einsteigen und Unterrichtsbesuche und Staatsprüfungen unter Realbedingungen erleben. www.paedagogik.uni-karlsruhe.de
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck. |
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| Ausgabe 6/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 06/2011Newsletter für Journalisten
UNSERE THEMEN:
1. Start eines Deutsch-Französischen Doppelmasters
2. Umweltpreis für Rußabscheider
Start eines Deutsch-Französischen Doppelmasters Im Wintersemester 2011/2012 führen die Architekturfakultät des KIT und die Ecole d’architecture de Strasbourg (ENSAS) gemeinsam eine neue Vertiefungsrichtung „Bau- und Planungskulturen in Euroregionen“ für Masterstudierende ein. Die Deutsch-Französische Hochschule fördert den Studiengang, bei dem die Studierenden einen doppelten Masterabschluss erwerben. Das Doppelmaster-Programm hat Pilotcharakter für die Öffnung des Marktes einer grenzüberschreitenden Stadtpolitik: Neben der thematischen Vertiefung in grenzüberschreitenden Projekten fördert er den Erwerb von Kenntnissen der architektonischen Kultur und Praxis des Partnerlandes. Die Masterstudierenden absolvieren neben einem einsemestrigen Aufenthalt an der Partnerhochschule unter anderem auch ein mindestens zweimonatiges Praktikum im Partnerland. Die Region des Oberrheins ist hierzu ein ideales Versuchsfeld für die Studierenden: In Straßburg und Karlsruhe erwerben sie Kompetenzen und Methoden zum Umgang mit verschiedenen räumlichen Planungsebenen, vom regionalen zum städtischen Maßstab, vom Stadtquartier zum Gebäude, um ihr Können in ganz Europa, insbesondere in grenzüberschreitenden Regionen anwenden zu können. Programmbeauftragter ist Professor Henri Bava von der Fakultät für Architektur, den Studiengang leitet Philip Denkinger.
Umweltpreis für Rußabscheider Die Umweltstiftung der Sparkasse Pforzheim Calw hat die Umweltpreise 2011 verliehen: Den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielten Dr. Hanns-Rudolf Paur, Dr.-habil. Andrei Bologa, Klaus Woletz und Dr. Rainer Körber vom KIT, Institut für Technische Chemie - Bereich Thermische Abfallbehandlung. Die mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Umweltpreise belohnen sowohl das Engagement von Wissenschaftlern als auch Laien, die zum Natur- und Umweltschutz beitragen. Die KIT-Wissenschaftler haben einen neuartigen elektrostatischen Abscheider entwickelt, mit dem die Emission von Rußpartikeln aus Kleinfeuerungsanlagen um bis zu 90 Prozent reduzierbar ist. Ein Prototyp des patentierten Abscheiders wurde bereits im Langzeitbetrieb getestet. Mit diesem Verfahren wird der neue Emissionsgrenzwert unter optimalen Verbrennungsbedingungen erreicht oder deutlich unterschritten. Das Gerät benötigt hierzu lediglich die Leistung einer Energiesparlampe. Das Forscherteam will nun ein marktfähiges Produkt entwickeln, das kostengünstig und leicht einzubauen ist.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation. |
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| Ausgabe 5/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 04/2011Newsletter für Journalisten
UNSERE THEMEN: 1. Wahlbörse wieder online: Wie wählen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz?
Wahlbörse wieder online: Wie wählen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz? Eine Woche vor den Landtagswahlen am 27. März 2011 hat das Institut für Informationswirtschaft und -management (IISM) des KIT seine Wahlbörsensoftware für die Prognose der Wahlergebnisse freigeschaltet: Unter www.prognose-kit.de können interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung zum Ausgang der Wahlen angeben und gleichzeitig die aus den Meinungen anderer Teilnehmer erstellten Prognosen live beobachten. Die Wahlbörse funktioniert ähnlich wie eine tatsächliche Börse, an der die Parteien wie Firmen behandelt werden: Erwarten die Teilnehmer ein besseres Abschneiden einer Partei als der aktuelle Kurs erwarten lässt, kaufen sie Aktien dieser Partei – und deren Kurswert steigt. Erwarten sie umgekehrt ein schwächeres Abschneiden, verkaufen sie die Aktien. Der Kurswert ist dabei die direkte Prognose des erwarteten Wahlergebnisses. Bei ihrem ersten Einsatz bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 1988 lieferte diese Prognosetechnik bessere Ergebnisse als herkömmliche Meinungsumfragen. Diese Erkenntnis hat sich bei weiteren Wahlen – und in wissenschaftlichen Untersuchungen – bestätigt. Die Teilnahme an der Wahlbörse ist kostenlos, die Teilnehmer, die mit ihrer Meinung am nächsten am tatsächlichen Wahlergebnis liegen, erhalten Preise.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck.
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| *ARTIKEL* | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 02/2011Newsletter für Journalisten
UNSERE THEMEN:
1. Auszeichnung für Proteinchips
2. Aus Flüssig und Flüssig mach Fest
3. KIT-Studie zur Wohnzufriedenheit Umfrageergebnisse zeigen: Wohnmodelle „City Park“ und „Smiley West“ fördern Zuwanderung junger Familien ins Karlsruher Stadtgebiet.
Auszeichnung für Proteinchips Mit ihnen können Krebsdiagnosen verbessert oder neue Arzneimittelwirkstoffe entwickelt werden: Peptidchips bestehen aus synthetisch hergestellten Proteinstücken, die auf die Oberfläche von Glasträgern aufgebracht werden. Bisher allerdings war die Herstellung der Chips zeit- und kostenaufwändig. Für die Entwicklung eines kostengünstigeren Verfahrens, bei dem Peptidchips für Forschung und Diagnostik mithilfe von speziellen Laserdruckern herstellt werden, hat die PEPperPRINT GmbH nun den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2010 in der Kategorie „Startup“ gewonnen. Die neuartige Herstellung erhöht die Anzahl von Peptiden pro Fläche um das 80-fache und eröffnet neue Optionen für die Forschung. Dr. Frank Breitling vom KIT ist neben Dr. Volker Stadler, Geschäftsführer von PEPperPRINT, und Dr. Ralf Bischoff vom Deutschen Krebsforschungszentrum Mitbegründer des Heidelberger Startup-Unternehmens. Ziel ist nun, die Chips in Zusammenarbeit mit dem KIT weiter zu optimieren. Am KIT, einer der führenden Energieforschungseinrichtungen in Europa, sollen außerdem Peptidchips in abgewandelter Form zu Solar- oder Brennstoffzellen weiterentwickelt werden.
Aus Flüssig und Flüssig mach Fest Flüssigkeiten, die fest werden, wenn man Wasser hinzugibt? Professor Norbert Willenbacher und Dr. Erin Koos vom KIT-Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik haben herausgefunden, dass sich die Konsistenz gewisser Suspensionen, eines Gemischs aus Flüssigkeit und Feststoff, auf überraschende Weise verändert, wenn man eine weitere Flüssigkeit hinzugibt. So kann eine winzige Menge Wasser oder eine andere Flüssigkeit bestimmte Suspensionen von einer eigelbartigen Konsistenz in ein starres Gel verwandeln, obwohl sich die Ausgangsflüssigkeit nicht mit der hinzugefügten Flüssigkeit mischen lässt. Entfernt man letztere wieder, so geht die Suspension in ihren Ausgangszustand zurück. Möglich wird dieser Effekt durch Kapillarkräfte, die dafür sorgen, dass sich die festen Partikel der Suspension beim Kontakt mit der hinzugefügten Flüssigkeit zu porösen, aber stabilen Netzwerken verklumpen. Das haben die Forscher auch so erwartet. Sie stellten allerdings überrascht fest, dass die Umwandlung auch dann stattfindet, wenn die Teilchen gar nicht mit der hinzugefügten Flüssigkeit in Berührung kommen – ähnlich einer gewachsten Oberfläche, an der Wasser abperlt. In diesem Fall zieht die Flüssigkeit die Partikel über Kapillarkräfte eng zusammen, um den Kontakt mit der Ausgangsflüssigkeit zu vermeiden. Die Entdeckung könnte in vielen Bereichen zur praktischen Anwendung kommen, beispielsweise bei der Herstellung von Leichtkeramik und Bauschaum zur Wärmedämmung. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht.
KIT-Studie zur Wohnzufriedenheit Wie Zuwanderung junger Familien ins Stadtgebiet gefördert werden kann, zeigen die Karlsruher Erfolgsmodelle „City Park“ und „Smiley West“. Eine Haushaltsbefragung des KIT-Instituts für Geographie und Geoökologie, Bereich Humangeographie beweist: die Wohnzufriedenheit ist trotz unterschiedlicher Ansprüche in beiden Gebieten hoch. Umfrageergebnissen zufolge bevorzugen die überwiegend jungen Bewohner eines „City Park“-Haushalts in Innenstadtnähe nach der Familiengründung ein „kindgerechtes“ Wohnumfeld. Viele junge Familien wandern möglicherweise ins städtische Umland ab. Für die Städte ist es daher besonders wichtig, die unterschiedlichen Ansprüche von Wohnungssuchenden zu berücksichtigen. Mit bezahlbaren Einfamilienhäusern im Stadtgebiet wie in „Smiley West“, in dem viele junge Familien mit akademischem Hintergrund leben, ermöglichen sie jungen Familien ein „kindgerechtes Wohnumfeld“ im städtischen Umland. Günstige, moderne Mietwohnungen in Innenstadtnähe fördern außerdem die Zuwanderungen von jungen Familien mit akademischem Hintergrund. Ein Vergleich der jüngsten Wanderungsbilanzen der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg zeigt: Im Jahr 2009 steht Karlsruhe nach Freiburg, dem Rhein-Neckar-Kreis, Tübingen und Konstanz noch vor Stuttgart auf Platz fünf der „Wanderungsgewinner“.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck. |
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| Ausgabe 2/2011 | KIT-Abteilung Presse |
KIT-Kompakt - Ausgabe 02/2011
UNSERE THEMEN:
Mit IPv6 wächst das Internet weiter
Förderung für zwei neue KIT-Forschergruppen
Gemeinsame Forschergruppe von KIT und BASF eingerichtet
Mit IPv6 wächst das Internet weiter Wird es eng im Internet? Immer mehr Seiten, Nutzer und Endgeräte brauchen immer mehr IP-Adressen: Anfang Februar hat die zentrale Vergabestelle nun die letzten der Kennziffern des bisherigen Standards (IPv4) verteilt. Für Nachschub ist mit der Einführung eines neuen Standards aber bereits gesorgt: Was das Internetprotokoll „IPv6“ kann und welche neuen Möglichkeiten es eröffnet, erklärt KIT-Experte PD Dr. Roland Bless (www.pkm.kit.edu/kit_experten_aktuell_2881.php) vom Institut für Telematik am KIT im Interview.
Weitere Experten zu aktuellen Themen finden Sie unter online unter www.pkm.kit.edu/kit_experten.php.
DFG fördert zwei neue KIT-Forschergruppen Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert zwei neue Forschungsprojekte am KIT. Die erste Gruppe um Professor Martin Breunig vom Geodätischen Institut des KIT befasst sich mit Straßen- und U-Bahn-Trassen. Die Vielzahl an rechtlichen, ökologischen, ökonomischen und baulichen Vorgaben macht deren Planung immer komplexer. Ziel der Forschergruppe ist es, solche Planungsprozesse mit einem rechnergestützten drei- beziehungsweise vierdimensionalen Stadt- und Bauwerksmodell künftig zu erleichtern. Dieses soll die bislang verwendeten zweidimensionalen Planungsmodelle erweitern. Die DFG fördert das Projekt mit rund 364.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Eine Brücke zwischen Mathematik und Physik schlägt die zweite Forschergruppe zum Thema „Geometry and Physics of Spatial Random Systems“ unter der Leitung von Professor Günter Last vom Institut für Stochastik. Die Wissenschaftler untersuchen die Geometrie und Physik räumlich zufälliger Strukturen – wie beispielsweise die des Universums oder in Flüssigkeiten. Mit neuartigen Methoden der Stochastik analysieren die Forscher unter anderem die Galaxienverteilung im Universum. Die DFG fördert die Forschungsarbeit über drei Jahre mit rund 2,3 Millionen Euro.
Gemeinsame Forschergruppe von KIT und BASF eingerichtet Druckbare Elektronik, chemische Katalysatoren und intelligente Pigmente – Wissenschaftler vom KIT und der BASF erforschen in einer gemeinsamen Nachwuchsforschungsgruppe – einer Shared Research Group (SRG) –, wie sie Materialien besondere Eigenschaften verleihen können. „Diese besonderen Eigenschaften werden hervorgerufen durch nanoskalige Strukturen auf Partikeln. Solche Strukturen werden von uns aufgebaut, charakterisiert und auf ihre Wirkung hin untersucht“, so Dr. Martin Seipenbusch, Leiter der neu eingerichteten Gruppe. Hierzu verwenden die Wissenschaftler ein spezielles Verfahren: Hersteller von Mikrochips nutzen die Chemical Vapor Deposition (CVD) schon heute zur Herstellung dünnster Schichten auf großen Oberflächen. Die Anwendung der CVD auf Partikeln ist neu, so dass die Forscher zunächst die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeiten und dann gezielt Materialien auf der Nanoskala mit elektronischen oder katalytischen Funktionen versehen. Die Wissenschaftler untersuchen außerdem, wie sich die winzigen Strukturen unter Anwendungsbedingungen, beispielsweise unter hohen Temperaturen in Autoabgaskatalysatoren, verändern. Die Strukturen auf den Oberflächen verändern bei hohen Temperaturen ihre Größe und verlieren so teilweise ihre Eigenschaften. Wesentliche Aufgabe der SRG ist es, diese Vorgänge zu beobachten, zu vermessen und in Modelle einzubauen. Auf diese Weise können die Produkte so weiter entwickelt werden, dass die Vorteile der Nanofunktionalisierung dauerhaft erhalten bleiben. Das Wissen fließt in das 2008 von KIT und BASF gegründete JointLab IP3 ein, um neue Funktionsmaterialien für die oben genannten Anwendungen rohstoffsparend und energieeffizient zu entwickeln.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck. |
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| Ausgabe 1/2011 | KIT-Abteilung Presse |