Strahlentherapie direkt am Tumor

Die Medizin der Zukunft ist individuell, präzise und digital. Am KIT forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen an fortschrittlichen Gesundheitslösungen für eine immer älter werdende Gesellschaft. Von Computermodellen für die Vorhersage von Herzkrankheiten über Nanopartikel und neuartige Beschleunigersysteme für die Krebstherapie bis hin zu Organstrukturen aus dem 3D-Drucker und intelligenten Wearables: Ziel ist es, Diagnose und Therapie zu verbessern und ein Leben bei guter Gesundheit zu fördern. Ihre aktuellen Arbeiten präsentieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT auch im Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Wie können wir in Zukunft gesund bleiben? In einer Gesellschaft, die sich wandelt und immer vielfältiger wird, ist dies eine der drängendsten Fragen unserer Zeit. Die neue Ausgabe von lookKIT dreht sich deshalb ebenso wie das aktuelle Wissenschaftsjahr um die Medizin der Zukunft.
Am KIT bringen Forschende Wissen gezielt in die Anwendung, um mithilfe von innovativen Lösungen an der Schnittstelle von Mensch und Technik Wohlbefinden zu steigern und Krankheiten rechtzeitig zu erkennen sowie zielgerichtet zu therapieren und zu heilen. Lesen Sie im neuen Heft, wie Forschende des KIT mit der Analyse hochauflösender Bilder die Diagnose von Prostatakrebs verbessern und wie automatisierte Forschungslabore die Entwicklung von Biomaterialien und synthetischem Gewebe vorantreiben. Darüber hinaus beleuchten wir, wie der Einsatz von KI in der Medizin dazu führen kann, dass Frauen und nicht-weiße Menschen nicht richtig diagnostiziert und therapiert werden und wie digitale Patientenzwillinge helfen könnten, das Problem zu lösen.
Forschungsmagazin lookKIT
Computermodelle und Maschinelles Lernen verbessern die Herzdiagnostik
Nanopartikel als Durchbruch in der Krebsforschung?
Studierendenmagazin clicKIT
| Nr. | Datum | Bild | Titel |
|---|---|---|---|
| 039 | 30.04.2026 | ![]() | Modellstudie zum Antiepileptikum Valproat: Einfluss auf frühe Hirnentwicklung Modellstudie mit Gehirnorganoiden zeigt, wie sich das Medikament auf die Gehirnentwicklung von Föten in der Schwangerschaft auswirkt |
| 004 | 22.01.2026 | ![]() | Künstliche Intelligenz sagt Erfolg von Hüft-OPs voraus Forschende des KIT entwickeln KI-Modell, um Bewegungsabläufe zu untersuchen – Analyse der Gangbiomechanik ermöglicht Personalisierung von Therapie und Rehabilitation |
| 088 | 28.11.2025 | ![]() | Neue RNA-Klasse schafft Ordnung in der Zelle Entdeckung der smOOPs erklärt, warum bestimmte RNAs Kondensate formen – Verständnis eröffnet neue Perspektiven für die Krankheitsforschung |
| 071 | 14.10.2025 | ![]() | Chemie: Erstmals Bindungskraft von eingeschlossenem Wasser nachgewiesen Langjähriges Thema der supra- und biomolekularen Chemie geklärt – Eingeschlossenes Wasser verstärkt molekulare Bindungen – Neue Perspektiven für Medizin und Materialwissenschaft |
| 061 | 03.09.2025 | ![]() | Krankheit ein- und ausschalten: Wie ein Genschalter gegen bakterielle Infektionen helfen könnte Forschende des KIT zeigen, wie ein Bakterium bei hoher Zelldichte gezielt seine krankmachenden Mechanismen abschaltet und das Immunsystem umgeht – ein möglicher Schlüssel zur besseren Bekämpfung von Infektionen |
| 059 | 21.08.2025 | ![]() | Mit Nanotröpfchen zur effizienten Wirkstoffforschung Neue Nanotröpfchen-Plattform ermöglicht schnelleres und günstigeres Synthetisieren, Charakterisieren und Testen von Wirkstoffen für Therapeutika in einem einzigen miniaturisierten Workflow |
| 041 | 20.05.2025 | ![]() | Neuer Master am KIT: Fokus auf die praxisnahe Ausbildung in Biomedical Engineering Neben dem Masterstudiengang Biomedical Engineering starten drei Bachelorstudiengänge zum Wintersemester 2025/26 am KIT. |
| 040 | 19.05.2025 | ![]() | Genetik: Wie springende DNA das Erbgut umkrempelt Transposons können sich als bewegliche DNA-Elemente gegenseitig beim Einnisten ins Erbgut helfen |
| 004 | 28.01.2025 | ![]() | Strahlentherapie direkt im Körper Neuer Ansatz für Tumortherapien soll künftig Nebenwirkungen und Kosten reduzieren sowie Verfügbarkeit erhöhen – Projekt des KIT und des DKFZ wird von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert |