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KIT.kompakt - monatliche Pressenachrichten (Ausgabe 01/2026)
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Sehr geehrte Journalistin, sehr geehrter Journalist,
heute erhalten Sie die aktuelle Ausgabe der monatlichen Pressenachrichten aus dem Karlsruher Institut für Technologie. Wir wollen Sie in kompakter Form über spannende Forschungsthemen informieren und freuen uns, wenn passende Nachrichten für Ihre redaktionelle Berichterstattung dabei sind. Gerne vermitteln wir Ihnen für weitere Informationen auch passende Ansprechpersonen. Über einen Beleg Ihrer Berichterstattung freuen wir uns.
Freundliche Grüße
Ihr Presseservice des KIT
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Pilze als Baustoff: KIT prüft neuartige Werkstoffe
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Rund 40 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen stammen aus der Baubranche. Im Kampf gegen die Klimakrise spielt daher die Entwicklung nachhaltiger Baustoffe eine zentrale Rolle. Der neu bewilligte Sonderforschungsbereich 1743 „MYCO-BUILD“ untersucht mit Beteiligung des KIT neuartige Baumaterialien auf Pilzbasis. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben in den kommenden vier Jahren mit rund 10,3 Millionen Euro.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Biologie, Chemie, Physik, Materialwissenschaften und Architektur erforschen dabei Strukturen von der Mikroebene bis zu großen Bauteilen. Im Fokus stehen die mechanischen, thermischen, akustischen und bautechnischen Eigenschaften der Werkstoffe. Das Institut für Massivbau und Baustofftechnologie (IMB) des KIT beteiligt sich mit einem Teilprojekt zu den bauphysikalischen Eigenschaften – einschließlich des Brandschutzes – der Werkstoffe an dem Verbund. „Wir wollen verstehen, wie sich die Materialien im realen Bauumfeld verhalten und welche Standards sie künftig erfüllen können“, so Professor Frank Dehn vom IMB. Ziel ist es, langfristig die Basis von Produkten für die Bauindustrie zu entwickeln. Die Forschenden untersuchen außerdem unter anderem, welche Pilzarten sich als Baumaterial am besten eignen, welche Pflanzenabfälle als Ausgangsstoffe dienen können und wie ein effizienter Herstellungsprozess aussieht – ergänzt um KI-gestützte Nachhaltigkeitsbewertungen. (iha)
Bildunterschrift: Die erste interdisziplinäre Erforschung von Pilzwerkstoffen soll mehr solcher Pilzkompositbausteine hervorbringen. (Foto: Martin Weinhold, TU Berlin)
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Fusionsallianz: KIT bringt Schlüsselkompetenzen ein
Baden-Württemberg beteiligt sich künftig an der länderübergreifenden Allianz zur Fusionsforschung, in der mehrere Bundesländer ihre Aktivitäten zur Entwicklung von Fusionsreaktoren bündeln. Das KIT bringt dabei maßgeblich die wissenschaftlichen Beiträge ein. Es soll insbesondere darum gehen, technologische Hindernisse auf dem Weg zur praktischen Nutzung der Fusionsenergie zu erkennen und zu beseitigen.
„Die Entwicklung eines Fusionskraftwerks ist eine enorme Herausforderung, die nur mit langem Atem gelingen kann. Am KIT gehören wir schon seit vielen Jahren zur Weltspitze bei der Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in robuste Technologie“, sagt Professor Oliver Kraft, Vizepräsident Forschung, Lehre und Akademische Angelegenheiten des KIT. „Die Fusionsallianz bietet nun den passenden Rahmen, diese Arbeiten gemeinsam mit starken Partnern zu beschleunigen.“ Die Forschung am KIT konzentriert sich auf zentrale Voraussetzungen für künftige Fusionskraftwerke. Dazu zählen insbesondere die Versorgung mit dem Brennstoff Tritium, der Aufbau geschlossener Brennstoffkreisläufe sowie die Entwicklung und Erprobung von Materialien, die den extremen Belastungen der Fusion standhalten. Mit spezialisierten Laboren und international einzigartigen Forschungsinfrastrukturen schafft das KIT damit zentrale technologische Voraussetzungen, um Fusionsenergie langfristig als CO₂-freie Energiequelle nutzbar zu machen und die Rolle Deutschlands in der internationalen Fusionsforschung zu stärken. (mhe)
Weitere Informationen:
mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/baden-wuerttemberg-tritt-allianz-zur-fusionsforschung-bei
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Neue Ausgabe von lookKIT: Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz (KI) ist eine transformative Kraft. Sie revolutioniert Lehren und Lernen, Wissenschaft und Arbeitswelt. In der aktuellen Ausgabe von lookKIT stehen sowohl Grundlagenforschung an KI-Algorithmen als auch wegweisende Anwendungen der KI im Mittelpunkt: von KI für selbstlernende Roboter über autonomes Fahren, präzise Klimaprognosen und die intelligente Steuerung von Energieinfrastruktur bis hin zur Forschung an den Auswirkungen von KI-Technologien auf die Gesellschaft.
sts.kit.edu/lookkit_magazin.php
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Produktionssysteme: Produktionssysteme ganzheitlich zu gestalten und zu bewerten, dabei ökonomische und ökologische Ziele miteinander zu vereinbaren – darauf liegt der Fokus der Forschung von Professorin Gisela Lanza vom wbk Institut für Produktionstechnik des KIT. „Globalisierung, demografischer Wandel, Ressourcenknappheit sowie Variantenvielfalt und verkürzte Produktlebenszyklen stellen hohe Anforderungen an die Industrie“, sagt die Wissenschaftlerin. In ihrer Forschung befasst sie sich vor allem mit den Themen Globale Produktionsstrategien, Produktionssystemplanung und Qualitätssicherung. „Methodisch gehen wir so vor, dass wir quantitative Methoden zur Effizienzsteigerung einsetzen und zugleich zukunftsfähige Technologien in Produktionsabläufe einführen“, so die mit hochkarätigen Preisen ausgezeichnete Ingenieurin. (ase)
Weitere Informationen:
sts.kit.edu/expertinnen-und-experten-des-kit_lanza.php
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Verborgene Informationen sichtbar machen: Mit diafania entwickelt ein Start-up des KIT eine Plattform auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI), die unstrukturierte Daten aus Dokumenten systematisch erschließt und für Unternehmen nutzbar macht. Gegründet von Vera Meinert, Michael Brunzel und Johannes Peschko entstand die Idee aus der gemeinsamen Arbeit an KI- und Datenprojekten sowie der Beobachtung, dass Datenverfügbarkeit und -qualität häufig zentrale Hürden für effiziente Prozesse und fundierte Entscheidungen sind. Heute arbeitet das Team daran, KI-gestützte Lösungen zur Datenstrukturierung insbesondere in der Immobilienbranche zu etablieren und perspektivisch auch für weitere Branchen zugänglich zu machen. Damit leistet das Start-up einen Beitrag zur digitalen Transformation und zum erfolgreichen Transfer von Innovationen in die Praxis. (sas)
Diafania im Gespräch mit der KIT-Gründerschmiede:
kit-gruenderschmiede.de/gruendung-des-monats-diafania/
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Aktuelle Presseinformationen
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Mittwoch, 11. Februar 2026, 15:45 Uhr, Karlsruhe
Data Literacy: Future Skills – Vermittlung von Informations-, Medien-, Daten- und KI-Kompetenzen durch die KIT-Bibliothek
Informations-, Medien- und Datenkompetenzen sind zentrale Voraussetzungen für Studium, Forschung und Beruf. Gerade angesichts von KI-Tools wie ChatGPT und der Verbreitung von Fake News unterstützt die KIT-Bibliothek dabei, digitale Informationen kompetent einzuordnen. Sie vermittelt diese Schlüsselqualifikationen durch Beratung sowie Präsenz- und Onlinekurse und gibt Einblicke in aktuelle Projekte zur LLM-Literacy, etwa zur Forschung an einem Onlinekurs zum Schreiben mit KI (KI@helpBW). Eine Teilnahme für Gäste ist möglich, sofern ausreichende Kapazität vorhanden ist. Anfragen per Mail an dataliteracy@forum.kit.edu. Ort: InformatiKOM II am Campus Süd des KIT, Gebäude 50.28, Raum 010, 76131 Karlsruhe.
kit.edu/kit/veranstaltungskalender.php/event/59452
Bis Freitag, 20. März 2026, Karlsruhe
Architektur-Ausstellung „Mnemosyne“
Mit der Ausstellung „Mnemosyne – Topologien eines Archivs“ stellt der Schweizer Landschaftsarchitekt Maurus Schifferli erstmals in Karlsruhe seine Denk- und Arbeitsweise vor. Die Ausstellung gibt in drei Teilen einen kuratierten, zugleich stets fragmentarischen Einblick in das bisherige Schaffen Maurus Schifferlis – in Form von Bildtafeln, Präsentationsplänen und Dispositiven zu fünf Projekten. Zugleich markiert die Ausstellung den offiziellen Auftakt der Professur von Schifferli am KIT. Ort: Architekturschaufenster Karlsruhe, Waldstraße 8, 76133 Karlsruhe.
architekturschaufenster.de/zukunft/
Save the Date: Montag, 20. April, bis Freitag, 24. April 2026, Hannover
Hannover Messe 2026
Auf der Hannover Messe präsentiert das KIT wieder ausgewählte Highlights aus der Technologieentwicklung. Am Zentralstand (Halle 11) steht das Thema Fusionsenergie im Mittelpunkt. Ergänzend zeigt das KIT Exponate zu innovativen Verfahren der additiven Fertigung, zu aktuellen Entwicklungen in der Wasserstofftechnik sowie zu neuen Ansätzen zur Elektrifizierung chemischer Prozesse. Ort: Messegelände, Hermes Allee, 30521 Hannover.
hannovermesse.de/de/
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Im Dialog mit der Gesellschaft entwickelt das KIT Lösungen für große Herausforderungen – von Klimawandel, Energiewende und nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen bis hin zu Künstlicher Intelligenz, technologischer Souveränität und demografischem Wandel. Als Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft vereint das KIT wissenschaftliche Exzellenz vom Erkenntnisgewinn bis zur Anwendungsorientierung unter einem Dach – und ist damit in einer einzigartigen Position, diese Transformation voranzutreiben. Damit bietet das KIT als Exzellenzuniversität seinen mehr als 10 000 Mitarbeitenden sowie seinen 22 800 Studierenden herausragende Möglichkeiten, eine nachhaltige und resiliente Zukunft zu gestalten. KIT – Science for Impact.
Kontakt:
Christian Könemann
Pressesprecher
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe
Tel.: +49 721 608-41190
E-Mail: christian.koenemann@kit.edu
Datenschutz
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